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Besucherrekord bei Digitalmesse OMR

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Quentin Tarantino
Regisseur Quentin Tarantino gestikuliert während seines Auftritts. © Jonas Walzberg/dpa

Prominenter Besuch auf dem Digital-Festival OMR in Hamburg: Schauspieler Ashton Kutcher und Regisseur Quentin Tarantino geben sich die Ehre. Der Run auf die zweitägige Veranstaltung ist groß. Die Schlangen auch.

Hamburg - Hollywood-Prominenz, Mittagspausen mit musikalischen Größen und ganz viel Wissen und Kompetenz rund um Digital-Business: Das Branchen-Festival OMR in Hamburg ist am Mittwoch mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Die Digitalmesse hatte mehr als 70.000 Besucher angelockt und war damit ausverkauft. Ein Grund dafür waren sicherlich auch die prominenten Redner und Musiker auf den Bühnen des Festivals. So waren am Mittwochnachmittag der US-Schauspieler Ashton Kutcher und Star-Regisseur Quentin Tarantino und über die gesamten zwei Tage viele namhafte Entscheider von großen und wichtigen Unternehmen zu Gast. Auf der Bühne unterhielten zudem Das Bo, Deichkind, Oli. P, Rin, Marteria und Sido.

Kutcher sprach vor rund 7500 Besuchern vor allem über seine langjährigen Erfahrungen als Tech-Investor. Der 44-Jährige hat schon vor vielen Jahren beispielsweise in Airbnb, Spotify, Soundcloud und Skype investiert. Im Moment konzentriere er sich mit seiner Frau Mila Kunis vor allem auf Firmen, die klimafreundliche, nachhaltige Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Dazu gehörten auch Unternehmen aus Deutschland. „Wir wollen den Planeten retten“, sagte er.

Er stelle sich zudem vor einer Investition immer die Frage: „Kann es die Massen glücklich machen?“ Auf dem Festival ließ er sich auch zu einer Liebeserklärung an seine Frau hinreißen, die er als seine beste Freundin bezeichnete. „Sie inspiriert mich.“

Quentin Tarantino sprach vor allem über seine Arbeit als Regisseur, wie er Drehbücher schreibt („Ich möchte, dass man die Drehbücher wie Literatur lesen kann“), dass er die Corona-Zeit vor allem mit seinem neugeborenen Sohn verbracht hat und dass er stolz auf sein Durchhaltevermögen trotz einer frühen Niederlage beim Filmemachen ist. So habe er als junger Mann versucht, einen Kinofilm zu drehen und sei daran krachend gescheitert, sagte er dazu. „Der Fakt, dass ich danach nicht aufgehört habe, ist vielleicht der Fakt, der mich am stolzesten in meiner Karriere macht.“

Zuvor war am Mittwoch überraschend der Rapper Sido aufgetreten und hat die Besucher zur Mittagszeit mit drei Liedern von ihren Stühlen geholt. Am Vortag war der Rostocker Rapper Marteria der Überraschungsgast in der Mittagspause. Auch Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte sich bei einem Rundgang über das Gelände ein Bild von der Messe gemacht.

Die 2011 erstmals gestartete Veranstaltung dreht sich um Digital-Business und Marketing. „Wir wollen die ganze Bandbreite der digitalen Welt abbilden“, sagte OMR-Chef Philipp Westermeyer dazu. Das nächste Mal will er das mit seinem Team am 9. und 10. Mai 2023 wieder tun. dpa

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