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Dauerausstellung zur Sturmflut 2025: Chronik auf Twitter

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60. Jahrestag Sturmflut in Hamburg
Das Deichdenkmal 1933 und das Sturmflutdenkmal 1962 (hinten links) sind in einem kleinen Park im Stadtteil Wilhelmsburg zu sehen. © Christian Charisius/dpa/Archivbild

60 Jahre nach der Hamburger Sturmflut von 1962 lässt eine geplante Dauerausstellung zu der Katastrophe auf sich warten. Im März 2021 hatte der Senat beschlossen, das Museum Elbinsel Wilhelmsburg zu sanieren und um die Ausstellung zu erweitern. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte werde zusammen mit der Kulturbehörde und dem Museumsverein ein Träger- und Betriebskonzept entwickeln und umsetzen, teilte die Finanzbehörde mit.

Hamburg - Der Umbau soll in diesem Jahr beginnen, die Eröffnung der Ausstellung ist für 2025 geplant.

Wilhelmsburg war der Brennpunkt der Flutkatastrophe. 200 der 315 Hamburger Opfer starben in diesem Stadtteil, der als Insel zwischen den Elbarmen liegt. An einem Mahnmal gedenken die Hamburger jedes Jahr der Katastrophe. In diesem Jahr soll Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am 16. Februar das Wort ergreifen. Abgesehen von dem in die Jahre gekommenen Denkmal gibt es im Stadtbild nur wenige Hinweise auf die Flut von 1962.

Die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung thematisiert die damaligen Ereignisse zurzeit in einer Twitter-Chronik. Der spätere Bundeskanzler war damals Polizeisenator in Hamburg und koordinierte die Katastrophenhilfe. Sein Krisenmanagement gilt bis heute als legendär. dpa

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