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Hamburger Luftsicherheitskräfte: Warnstreik am Dienstag

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Airport Hamburg
Flugreisende stehen am Airport Hamburg vor der Anzeigetafel, auf der mehrere gestrichene Flüge angezeigt werden. © Daniel Reinhardt/dpa/Bildarchiv

Reisende am Hamburger Flughafen müssen sich am Dienstag auf Flugausfälle und Verzögerungen einstellen. Im bundesweiten Tarifkonflikt der Sicherheitskräfte ruft die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte in der Fluggastkontrolle und in der Personal- und Warenkontrolle in Hamburg zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Die Flughafengesellschaft empfahl allen Reisenden, sich vor der Anreise zum Flughafen über den Status ihres Fluges zu informieren.

Hamburg - Am Vorabend des geplanten Warnstreiks teilte der Flughafen mit, dass die Fluggesellschaften einen Großteil der für Dienstag geplanten Flüge gestrichen haben. 51 von 87 Abflügen und 18 von 89 Landungen seien aus dem Plan genommen worden. Mit weiteren Streichungen sei zu rechnen.

Die Warnstreiks sind Teil des Tarifkonflikts zwischen Verdi und dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS). Die Gewerkschaft verhandelt mit dem Arbeitgeberverband über einen neuen Tarifvertrag für bundesweit rund 25.000 Sicherheitskräfte, drei Verhandlungsrunden waren bisher ohne Ergebnis geblieben. Beide Seiten wollen sich am 16. und 17. März in Berlin zu weiteren Verhandlungen treffen.

Bereits am Montag gab es Warnstreiks an den Flughäfen Düsseldorf, Berlin, Bremen, Hannover und Leipzig. Zusammen mit Hamburg sollen am Dienstag die Flughäfen Frankfurt, Stuttgart sowie Karlsruhe/Baden-Baden bestreikt werden. dpa

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