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Kein Feuerwerk auf Frühlingsdom wegen Ukraine-Krieg

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Hamburger Frühlingsdom
Der Schriftzug "DOM" leuchtet am Frühlingsdom. © Markus Scholz/dpa/Archivbild

Aus Rücksicht auf die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine wird es in diesem Jahr kein Feuerwerk auf dem Hamburger Frühlingsdom geben. „Das traditionelle Dom-Feuerwerk am Freitagabend fällt aus Gründen des Respekts vor der Ukraine aus“, sagte ein Sprecher der Wirtschaftsbehörde am Montag. Stattdessen sollen die Dom-Besucher um 22.30 Uhr bei einer Schweigeminute innehalten und die Lichter gedimmt werden.

Hamburg - Der Frühlingsdom beginnt an diesem Freitag und dauert bis zum 24. April. Zuvor hatte NDR 90,3 und die „Hamburger Morgenpost“ berichtet.

Anders als zuletzt beim Dom werde es keine Zugangsbeschränkungen und Kapazitätsgrenzen mehr geben. Die Besucher müssen jedoch wegen der Corona-Pandemie eine FFP2-Maske tragen, Kinder von 6 bis 13 Jahren brauchen zumindest eine OP-Maske. Im Restaurant-Buden-Bereich müssen die Besucher einen 3G-Nachweis (geimpft, genesen oder getestet) vorzeigen.

Angemeldet haben sich nach Behördenangaben rund 230 Schausteller - das sind rund 30 mehr als noch beim Winterdom. Sie müssten in diesem Jahr wegen der vielen Einbußen in den vergangenen zwei Jahren keine Standgebühr zahlen, sagte der Sprecher. dpa

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