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„Kelbet“-Analyse: Dresden und HSV polarisieren auf Twitter

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Hamburger SV
Hamburgs Torwart Daniel Heuer Fernandes feiert den Treffer zum 2:1. © Axel Heimken/dpa/Archivbild

Die deutschen Fußball-Fans lassen auf Social Media ihren Emotionen freien Lauf und verfassen Kommentare mit Kritik und Beleidigungen. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Analyse der Informationsplattform „Kelbet“ hervor, die rund 316.000 Tweets analysiert hat, in denen die 18 Zweitligisten erwähnt wurden. Am meisten polarisiert demnach Dynamo Dresden (6,6 Prozent aller Tweets enthalten ein Schimpfwort), gefolgt vom Hamburger SV (6,0), dem 1.

Hamburg - FC Nürnberg (5,9), Werder Bremen (5,4) und Schalke 04 (5,1).

Anders als beim Stadtrivalen HSV sind die Twitter-User beim FC St. Pauli positiver gestimmt: Nur 2,9 Prozent aller Tweets über den Kiezclub enthalten eine Beschimpfung. Nachbar Holstein Kiel (2,5) schneidet noch etwas besser ab. Am friedlichsten wird auf Twitter der SV Sandhausen behandelt: Das Team, das in der vorigen Saison nur knapp den Klassenverbleib geschafft hat und erneut im Abstiegskampf steckt, ist mit seiner 1,9-Prozent-Quote das Schlusslicht des Rankings.

Laut „Kelbet“ ist „schlecht“ (28,7) beim Anhang das beliebteste Wort, um den negativen Emotionen freien Lauf zu lassen. Die Bezeichnung „Arsch“ (8,4) folgt vor „Fehler“ (7,9) und „Affe“ (6,9). Auch als „dumm“ (6,7) und „scheiße“ (3,8) werden die Vereine oft bezichtigt. dpa

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