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Kunsthalle: Something new, something old, something desired

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Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle
Ein Plakat mit der Aufschrift „Die Kunst ist zurück“ ist an der Galerie der Gegenwart angebracht. © picture alliance / dpa / Archivbild

Die Rußspuren an der Wand des Künstlers Jannis Kounellis (1936-2017) treffen auf eine fotografische Serie von Annette Kelm, welche die Umschläge von verbrannten Büchern aus der NS-Zeit zeigt: Die Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle präsentiert in einer zwei Jahre dauernden Ausstellung ihre neuesten Erwerbungen und Schenkungen (something new) im Dialog mit wichtigen Arbeiten, die bereits länger die Sammlung bereichern (something old).

Hamburg - Ergänzt werden die Werke mit besonderen Leihgaben, die auf der Wunschliste des Museums für eine Übernahme stehen (something desired) und teils speziell für die Präsentation entstanden sind.

„Die spannungsvolle Zusammenstellung an Werken von über 50 Künstlerinnen und Künstlern zeigt auf beeindruckende Weise, wie enorm vielstimmig die Kunst der Gegenwart ist“, teilte das Museum am Donnerstag mit. Dabei behandelten die Arbeiten aktuelle Themen unserer Zeit: Verständigung und Kommunikation, Abschottung und Abgrenzung, Machtausübung und Protest sowie Utopie und Struktur. Zu sehen sind fotografische Serien, multimediale Rauminstallationen, Videoprojektionen und architektonische Modelle von etablierten Künstlern wie Bruce Nauman, Sigmar Polke und Gerhard Richter bis zu jungen Hamburger Künstlerinnen und Künstlern. dpa

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