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Präsident Göttlich will FC St. Pauli nachhaltiger aufstellen

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Oke Göttlich
Oke Göttlich, Präsident des FC St. Pauli. © Gregor Fischer/dpa

Zweitliga-Tabellenführer FC St. Pauli will im Profifußball eine Vorreiterrolle bei nachhaltigen Veränderungen übernehmen. „Das ist ein wichtiges Thema für den Verein, nicht nur im Merchandising, sondern auch in anderen Sektoren. Wir haben in der DFL mit der Taskforce sehr klare Zeichen gesetzt“, sagte Präsident Oke Göttlich auf der Homepage des Vereins.

Hamburg - „Aber der FC St. Pauli wird nicht warten, bis die DFL uns sagt, was wir zu tun haben. Wir haben richtig Bock, voranzugehen und eine Lokomotive statt nur ein Abteil zu sein.“

Der Zweitligist sondiert zum Beispiel die Möglichkeiten einer anderen Rechts- und Organisationsform. Dabei geht es um ein Genossenschaftsmodell. „Das ist ein Thema, was sehr nah an dem ist, was wir als Verein leben und eine Finanzierungsmöglichkeit für größere Ausgaben, die man unter Umständen mit weiteren infrastrukturellen Maßnahmen hätte. Wenn sich das steuerlich und rechtlich gut ausgehen kann, ist das mit Sicherheit ein Modell, das wir immer wieder bei uns auf dem Schreibtisch haben“, sagte der 46 Jahre alte Hamburger Geschäftsmann.

Über den neuerlichen Zuschauerausschluss bei Großveranstaltungen meinte er: „Ein Lockdown ist nicht schön. Aber eine gesundheitliche Maßnahme, die getroffen werden muss, ist im Zweifel wichtiger als alle Unterhaltungsaktivitäten, zu denen auch der Fußball gehört.“

Für das nächste Jahr wünscht sich der St.-Pauli-Präsident einen erneuerten DFB. „Mir tut es in der Seele weh, dass man im DFB nicht mutig nach vorne und Dinge wirklich anders denkt. Ein Organismus verändert sich jeden Tag, und so müssen sich auch Organisationen verändern. Dem sind wir ja gerade akut durch die ständigen Veränderungen aufgrund der pandemischen Lage ausgesetzt“, betonte Göttlich. dpa

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