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Stotterstart nach Sanierung: Störung auf U-Bahn-Linie U3

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Hamburger Hochbahn zu Re-Start der U-Bahnlinie U3
Letzte Arbeiten finden am U-Bahnhof Rödingsmarkt statt. © Markus Scholz/dpa

Nach 14 Monaten Sanierung sollte die U3 in Hamburg am Montagmorgen wieder als Ringbahn fahren. Doch die erste Ring-Fahrt ab Barmbek hat sich verzögert.

Hamburg - Eigentlich sollte die U-Bahn-Linie U3 in Hamburg am Montagmorgen nach langen Sanierungsarbeiten wieder als Ringbahn fahren. Doch eine technische Störung hat den Fahrgästen und der Hochbahn anfangs einen Strich durch die Rechnung gemacht: Zwischen Berliner Tor und Schlump wurde der Bahnverkehr bis etwa 6.20 Uhr eingestellt, wie eine Sprecherin der Hamburger Hochbahn am Morgen mitteilte. Seitdem aber läuft die U3 auf der gesamten Strecke rund.

Rund 14 Monate war die U-Bahn-Strecke zwischen Mönckebergstraße und Baumwall saniert worden. Am Montagmorgen sollte die U3 dann um 4.17 Uhr die erste Fahrt in Barmbek aufnehmen und wieder als Ringlinie fast alle Haltestellen auf der etwa 21 Kilometer langen Rundstrecke anfahren. Lediglich die Haltestelle Mönckebergstraße wurde wegen des Ausbaus zur barrierefreien Station zunächst nicht bedient.

Bei Testfahrten vor Betriebsbeginn habe sich allerdings herausgestellt, dass es an den Haltestellen Rödingsmarkt und Rathausmarkt Probleme bei den sogenannten Ausstiegshilfen gebe, sagte die Sprecherin. Ausstiegshilfen seien Konstruktionen im direkten Gleisbereich, die wichtig seien, wenn beispielsweise Gegenstände ins Gleisbett fielen. Die Position dieser Konstruktionen sei nicht ganz korrekt gewesen.

Der Bahnverkehr wurde daraufhin zwischen Berliner Tor und Schlump eingestellt, da weitere Tests notwendig waren. Diese seien mit einer mit Fahrgästen besetzen Bahn nicht möglich gewesen. Zunächst habe die Hochbahn deshalb einen Ersatzverkehr eingerichtet. Gegen 6.20 Uhr kam dann die Entwarnung der Sprecherin: „Gute Nachricht: Wir fahren wieder auf voller Strecke.“

Wegen der Arbeiten an den Vorrichtungen müssten die Bahnen allerdings langsamer in die betroffenen Haltestellen einfahren. Dadurch könne es zu leichten Abweichungen im Fahrplan kommen. dpa

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