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Wegen Sperrung der A7 Verkehrsbehinderungen auf der A1

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Gesperrte Straße
Auf einem Polizeifahrzeug leuchtet die Aufschrift „Gesperrt“. © David Young/dpa/Symbolbild

Autofahrer in Hamburg müssen am Wochenende viel Geduld mitbringen. Auf der A7 wird gebaut, in der Innenstadt finden mehrere Veranstaltungen statt. Bereits am Samstagmittag kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

Hamburg - Wegen einer Sperrung auf der Autobahn 7 ist es am Samstag zu größeren Verkehrsbehinderungen in Hamburg gekommen. Die Verkehrslage sei „sehr angespannt“, sagte ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale am Samstagmittag. Auf der Autobahn 1, über die unter anderem der Verkehr umgeleitet werden sollte, staute es sich demnach am Mittag in Richtung Norden auf zwölf Kilometern von Hittfeld bis Harburg. In Richtung Süden staute es sich ebenfalls auf der A1 sowie auf der A255 jeweils über zwei Kilometer.

Die A7 südlich des Elbtunnels wird seit Ende 2020 ausgebaut. Bis 2027 soll die auf einer vier Kilometer langen Brückenkonstruktion liegende Autobahn von sechs auf acht Spuren erweitert werden. Die Rampe direkt vor dem Tunnelportal ruhte bislang auch auf Stelzen, sie wird nun durch ein Dammbauwerk ersetzt. Zur Hälfte ist es fertiggestellt. Am Wochenende sollen alle sechs Fahrspuren auf das neue Bauwerk verlegt werden. Dann kann der Neubau der anderen Hälfte der Rampe beginnen.

Bis Montagmorgen, 5.00 Uhr, sollen die Baumaßnahmen am südlichen Tunnelportal abgeschlossen sein, wie die Autobahn GmbH Nord mitteilte. Ursprünglich waren die Arbeiten für das vergangene Wochenende geplant, wegen des Sturms aber verschoben worden.

Die Polizei rechnet das gesamte Wochenende mit erheblichen Verkehrsbehinderungen, denn neben der Baumaßnahmen gibt es einige große Veranstaltungen in der Stadt. Für Samstagnachmittag sind vier Demonstrationszüge mit insgesamt rund 7000 Gegnern der Corona-Maßnahmen angemeldet. Am Sonntag spielt im Volksparkstadion der HSV gegen Werder Bremen. Dazu dürfen 25.000 Zuschauer kommen.

Der Hamburger Flughafen riet Flugreisenden, für die Anfahrt besonders aus südlicher Richtung mehr Zeit einzuplanen. Der Sprecher der Verkehrsleitzentrale empfahl Autofahrern, wenn möglich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. dpa

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