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Weniger Kriegsflüchtlinge kommen nach Hamburg

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Ukraine-Krieg - Geflüchtete in Hamburg
Geflüchtete sind am Hauptbahnhof angekommen. © Jonas Walzberg/dpa/Archivbild

Die Zahl der Menschen aus der Ukraine, die vor dem russischen Angriffskrieg in ihrer Heimat in Hamburg Schutz suchen, ist weiter rückläufig. In den vergangenen fünf Tagen seien täglich nur noch zwischen 60 und 200 Kriegsflüchtlinge in der Hansestadt angekommen, sagte am Dienstag ein Sprecher der Innenbehörde der Deutschen Presse-Agentur. „Bis gestern wurden in Hamburg rund 21 600 Schutzsuchende aus der Ukraine ausländerrechtlich registriert.“

Hamburg - Schätzungsweise 18 000 Menschen aus der Ukraine halten sich in der Stadt auf, wobei die Schätzungen schwierig seien, da sich die Kriegsflüchtlinge bis zu 90 Tage ohne Registrierung in der Europäischen Union aufhalten können. Die meisten ukrainischen Flüchtlinge dürften privat untergekommen sein. „In städtischen Unterkünften wurden bislang rund 6100 Personen aufgenommen“, sagte der Sprecher.

Die Zahl der Flüchtlinge nimmt seit Ende März kontinuierlich ab. Zuvor waren täglich rund 1000 Geflüchtete aus der Ukraine nach Hamburg gekommen. dpa

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