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Hitzewelle über Deutschland: Experten warnen vor Waldbrandgefahr und Ozonkonzentration

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Von: Julia Volkenand

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Wegen anhaltender Hitze und ausbleibenden Niederschlägen warnt das hessische Umweltministerium nun vor hoher Waldbrandgefahr.

Wiesbaden – Die Sommerhitze hat Deutschland fest im Griff. Im Westen und Süden der Bundesrepublik soll es am Wochenende laut Experten bis zu sage und schreibe 40 Grad heiß werden. Die Stadt Stuttgart sperrte deshalb sogar schon öffentliche Grillplätze, mit der Begründung, dass die Waldbrandgefahr schlichtweg zu hoch sei.

Hitzewelle: Waldbrandgefahr macht Experten Sorgen

Wegen ausbleibender Niederschläge und hoher Temperaturen hat nun auch das hessische Umweltministerium vor erhöhter Waldbrandgefahr gewarnt. Eine mittlere, lokal sogar sehr hohe Waldbrandgefahr herrsche in Hessen. Von Regen, der das Risiko minimieren könnte, ist bislang keine Spur. Insbesondere in Waldstücken mit vielen abgestorbenen Bäumen und auf kahlen Flächen mit Kronenresten und Reisig bestehe erhöhte Gefahr. Das liege an der stärkeren Sonneneinstrahlung und dort verbliebenem Reisig. 

Neben erhöhter Vorsicht bei Waldbesuchen solle beachtet werden, dass außerhalb ausgewiesener Grillstellen kein Feuer entfacht werden darf, so das Umweltministerium. Auf Grillplätzen solle darauf geachtet werden, Funkenflug zu vermeiden und das Feuer vor dem Verlassen richtig zu löschen. Im Wald besteht zudem ein Rauchverbot. Auch aus dem Auto geworfene Zigaretten seien bei der Wetterlage ein Waldbrandrisiko. Außerdem bat das Ministerium darum, Zufahrtswege in Wälder freizuhalten.

Fußgänger laufen am Mainufer an vertrocknetem Gras vorbei.
In Deutschland wird es in den kommenden Tagen richtig heiß. © Silas Stein/dpa

Hitzewelle in Deutschland: Ozonkonzentration erhöht

Das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie warnte auch vor einer erhöhten Ozonkonzentration in Hessen. Kindern, Jugendlichen und Menschen, die empfindlich auf den Anstieg der Werte reagieren, werde empfohlen, anstrengende körperliche Tätigkeiten im Freien zu vermeiden. Auch von sportlichen Ausdauerbelastungen werde abgeraten, teilten die Experten mit. (jv/dpa)

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