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Intensivbettenbelegung mit Covid-Kranken über Schwellenwert

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Coronavirus - Intensivstation
Ein Face Shield hängt auf einer Intensivstation. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Auf den hessischen Intensivstationen werden mehr als 200 Menschen behandelt, die nachweislich oder zumindest mutmaßlich mit dem Coronavirus infiziert sind. Damit wurde der von der Landesregierung festgelegte Schwellenwert bei der Intensivbettenbelegung überschritten, wie ein Sprecher des hessischen Sozialministeriums am Dienstag sagte. Nach Angaben des Ministeriums wurde bei 193 der Patienten eine Corona-Infektion bestätigt, bei 12 bestehe der Verdacht auf eine Infektion (Stand 8.

Wiesbaden - 11./11.00 Uhr). Eine Grenze, ab der strengere Beschränkungen greifen, ist dann erreicht, wenn mehr als 200 Intensivbetten mit Patienten belegt sind, bei denen zumindest ein Covid-19-Verdacht besteht.

Auch die Hospitalisierungsinzidenz stieg wieder an und lag den Angaben von Dienstag zufolge bei 3,83. Dieser Wert beschreibt die Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in Krankenhäusern bezogen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Das Ministerium meldete zudem 988 neue Corona-Fälle, die binnen eines Tages bestätigt wurden. Zehn Menschen starben den Angaben zufolge im Zusammenhang mit dem Virus (Stand 0.00 Uhr). Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen stieg leicht auf 149,7, nach 149,0 am Vortag.

Die Intensivbettenbelegung und die Hospitalisierungsinzidenz sind wichtige Indikatoren zur Beurteilung der aktuellen Corona-Lage. Überschreiten sie bestimmte Grenzwerte, greifen laut einem zweistufigen Konzept des Landes weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Dies geschieht, wenn die Hospitalisierungsinzidenz über 8,0 steigt oder die Intensivbettenbelegung über 200. dpa

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