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In Österreich kicken, in Hessen servieren: Das macht Martin Hinteregger nach seinem Karriereende

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Langeweile wird bei Martin Hinteregger (29) künftig nicht aufkommen: Der Ex-Eintracht-Profi schlüpft nach seinem überraschenden Karriereende in gleich zwei neue Rollen.

Frankfurt/Kronberg - Am Donnerstag (23. Juni) verkündete Martin Hinteregger mit 29 Jahren überraschend das Ende seiner Profi-Karriere. Der Verteidiger von Eintracht Frankfurt sagte gegenüber „Eintracht-TV“, er habe seit Herbst mit dem Gedanken gespielt und spätestens nach dem prestigeträchtigen Halbfinal-Sieg über FC Barcelona gewusst, dass es Zeit für einen neuen Lebensabschnitt sei. Wie der aussehen soll, ist nun auch bekannt, wie fnp.de berichtet.

An den Nagel wird „Hinti“ seine Fußballschuhe nämlich trotz Profi-Ende nicht hängen. Wie der Kicker nun unter Berufung auf die Kronen Zeitung berichtete, wird der Österreicher künftig wieder die Schuhe für seinen Heimatverein SGA Sirnitz schnüren – und das in einer neuen Rolle.

Neue Rolle für „Hinti“: Hat Kärnten einen neuen Torschützenkönig?

War es beim Bundesligist und künftigen Champions League Teilnehmer Eintracht Frankfurt Hintereggers Kernaufgabe Tore zu verhindern, wird er nun an alter Wirkungsstätte auf Torejagd gehen. Ob sich der Ex-Adler in der fünften österreichischen Liga mit seinen neuen Aufgaben durchsetzen kann, wird sich zeigen. In seiner Heimat Kärnten wird er jedenfalls mit offenen Armen empfangen.

„Wir freuen uns, dass er nach 17 Jahren heimkehrt“, sagte Hintereggers Vater Franz der Kronen Zeitung. Der Familienmensch Hinteregger wird ebenso froh sein, zu seinen Wurzeln zurückzukommen. Zumal er mit Vater Franz in Sirnitz auch in sportlicher zusammenarbeiten wird. Papa Hinteregger fungiert beim Fünftligisten als Nachwuchsleiter.

Martin Hinteregger im Trikot von Eintracht Frankfurt verabschiedet sich von den Fans.
Für Eintracht Frankfurt wird er das Trikot nicht mehr tragen. Dafür schlüpft Martin Hinteregger (29) künftig in den Dress seines Heimatclubs – und in eine neue Rolle abseits des Platzes. © Arne Dedert/dpa

Vom Fußballplatz in die Gastronomie: Hinteregger eröffnet Gasthaus in Kronberg

Eine neue Rolle wartet aber auch abseits des Platzes auf Martin Hinteregger: Nur einen Tag nach Bekanntgabe seines Karriereendes eröffnete der Österreicher sein neues Restaurant „Adler“. Bereits im Februar verkündete der Fußballer das Traditionshaus in Kronberg (Hochtaunuskreis) neuem Leben einhauchen zu wollen. Gemeinsam mit Fernsehmoderator Marcel Wagner und Gastronom Sebastian Fink widmet sich „Hinti“ dem neuen Herzens-Projekt.

„Ich bin in einem Gasthaus aufgewachsen, weil meine Mutter Kellnerin war“, sagte Hinteregger bei der Eröffnungsfeier des „Adlers“ am Freitagabend (24. Juni) der Presse. „Ich wollte so etwas auch irgendwann mal machen“, so „Hinti“ weiter. Die Idee eines eigenen Restaurants sei ihm nach eigener Aussage mit 20 gekommen, vor anderthalb Jahren dann, sie in der Rhein-Main-Region zu verwirklichen. „Ich fühle mich hier so wohl, das ist meine zweite Heimat. Ich werde alle zwei Wochen hier sein“, kündigt der Ex-Eintracht-Profi an. (Romina Kunze)

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