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Mehr Unfälle mit Pedelecs und E-Scootern auf Hessen Straßen

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Krankenwagen
Ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht auf einer Straße. © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Auf den hessischen Straßen hat die Zahl der Unfälle mit Pedelecs im Jahr 2021 spürbar zugenommen. Wie Innenminister Peter Beuth (CDU) am Montag in Wiesbaden mitteilte, erhöhte sich die Gesamtunfallzahl mit Pedelecs um rund 17 Prozent auf 885. Bei den dabei Schwerverletzten wurde eine Zunahme um rund 11 Prozent auf 188 Menschen registriert. Die Zahl der Leichtverletzten bei den Verkehrsunfällen mit Pedelecs sei um rund 20 Prozent auf 550 Personen geklettert.

Wiesbaden - Die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer habe wie im Jahr zuvor bei neun gelegen.

Auch E-Scooter seien im vergangenen Jahr häufiger in Verkehrsunfälle auf Hessens Straßen verwickelt gewesen, erklärte der Minister. Die Gesamtanzahl der Unfälle sei im Jahresvergleich von 228 auf 674 nach oben gegangen. Bei den Unfällen mit Personenschaden habe es eine Zunahme von 145 auf 442 gegeben. Seit dem Jahr 2020 wird in der Verkehrsunfallstatistik auch die Verkehrsbeteiligungsart „Elektrokleinstfahrzeuge“ erfasst. Grund ist, dass seitdem vor allem E-Scooter vermehrt das Stadtbild gerade von Großstädten prägen.

Das Statistische Landesamt hatte zuvor bereits im Februar mitgeteilt, dass es wegen des geringeren Verkehrs aufgrund der Corona-Pandemie 2021 auf den hessischen Straßen die wenigsten Unfälle mit verletzten Menschen seit Beginn der Statistik vor 70 Jahren gegeben habe. Die Zahl der im Verkehr getöteten oder schwer verletzten Menschen war zudem so niedrig wie noch nie.

Insgesamt starben 185 Menschen (2020: 205) im hessischen Straßenverkehr. Schwere Verletzungen erlitten nach Angaben der Statistiker 3530 Menschen, das bedeutete einen Rückgang von acht Prozent. Die Zahl der Leichtverletzten blieb mit 18.550 in etwa stabil. Insgesamt wurden 17.100 Unfälle mit Verletzten gezählt. Das war der niedrigste Wert seit dem Beginn der Statistik im Jahr 1951 und im Jahresvergleich ein Minus von zwei Prozent. Der Rückgang zum Vorkrisenjahr 2019 betrug 17 Prozent. dpa

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