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Zahl der gemeldeten Unwetterschäden deutlich gestiegen

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Unwetterschäden
Feuerwehrleute haben auf einer Dorfstraße nach heftigen Regenfällen Pumpen aufgestellt. © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Zahl der Meldungen von Unwetterschäden nach Starkregen oder Überschwemmungen hat sich in Hessen im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr statistisch mehr als verdoppelt. Das geht aus Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vom Mittwoch hervor. Demnach gab es 12,5 Schadensmeldungen pro 1000 Versicherungsverträge, 2020 waren es 4,7 gewesen.

Berlin - Von den 230 Millionen Euro für Unwetterschäden in Hessen im Jahr 2021 entfielen 190 Millionen Euro auf Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben sowie 40 Millionen Euro auf die Kfz-Versicherer.

Bundesweit summierten sich die Schäden durch Naturgefahren wie Sturm, Hagel, Überschwemmung und Starkregen 2021 auf 12,7 Milliarden Euro. Der Verband sprach vom höchsten Schadensaufkommen in der Geschichte der deutschen Versicherer. Im Jahr 1990 mit mehreren Orkanen waren es 11,5 Milliarden Euro gewesen.

Während nach Angaben des GDV fast alle Wohnhäuser in Hessen gegen Sturm und Hagel abgesichert sind, verfügen nur 49 Prozent über den Schutz gegen Elementarrisiken wie Starkregen und Hochwasser. Im Bundesdurchschnitt seien 50 Prozent gegen alle Naturgefahren versichert. dpa

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