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Nach Lawinen-Warnung: Wetterdienst kündigt Wende in Deutschland an

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Von: Christina Denk

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Zum Wochenstart dreht sich das Schmuddelwetter langsam Richtung Sonnenschein. Doch warm wird es nicht. Vor allem die Nächte dürften eisig bleiben.

Berlin/München – Ein Lichtblick bahnt sich zum Wochenstart an. Der Februar hat vielerorts ungemütlich und stürmisch gestartet. Am ersten Wochenende warnt der Wetterdienst vor Neuschnee und Lawinengefahr. Ab Montag soll es nun aufklaren. „Es kommt die ersehnte Wetterberuhigung mit Sonnenschein“, verkündet wetter.de. Gute-Laune-Wetter? Ja, aber den dicken Wintermantel und Handschuhe sollte man dennoch nicht zu Hause vergessen.

Wetter in Deutschland: Wetterdienst kündigt sonniges Wetter an – „sehr lange die Sonne zeigen“

Es wird eine langsame Aufklarung: Für Montag (6. Februar) hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) noch letzte Schneefälle in den Alpen und Hochlagen im Mittelgebirge angekündigt. Noch ein letztes Mal für diese Woche ist Neuschnee bis zu zehn Zentimetern möglich.

Ab Dienstag strahlt dann langsam die gesamte Wetterkarte. „Dann kann sich sehr, sehr häufig sehr lange die Sonne zeigen“, prophezeit wetter.de für den Wochenverlauf. Örtlicher Nebel löst sich auf und es bleibt durchweg trocken, so der DWD. Die stürmischen Böen der letzten Woche machen einem schwachen bis mäßigem Wind im Norden Platz.

Mitte der Woche soll es bundesweit sonnig werden. Die Temperaturen bleiben aber auch tagsüber häufig einstellig.
Mitte der Woche soll es bundesweit sonnig werden. Die Temperaturen bleiben aber auch tagsüber häufig einstellig. © Screenshot wetteronline.de

Wetter in Deutschland: Die Nächte bleiben eisig – bis zweistellige Minusgrade

Kalt bleibt es dennoch. Die Höchsttemperaturen zum Beginn der Woche liegen bei ein bis sechs Grad. Im östlichen Bergland und auch im Süden wird leichter Dauerfrost erwartet. Vor allem die Nächte dürften eisig werden. Verschiedene Wetterdienste sprechen von einer Abkühlung auf bis minus fünf Grad im Norden und minus acht im restlichen Land. Im Bergland und in Gebieten mit Schneedecke ist mit strengem Frost zu rechnen. Die Temperaturen sinken bis minus fünfzehn Grad.

War der Jahresstart zu mild? Ein Vergleich mit den Werten vergangener Winter

Das Jahr 2023 startete laut wetteronline.de deutlich zu mild. Ein Trend, den viele wohl bereits nach dem warmen Neujahr mit Höchstwerten von 19,5 Grad in Freiburg im Breisgau erahnt haben. Im Durchschnitt war der Januar 2,5 Grad wärmer als die ersten Monate der letzten 30 Jahre. Milde Luft, Regen im Norden und Westen und wenig Schnee waren die Folge. Die fehlende Sonne dürfte nun in der kommenden Woche wieder wett gemacht werden. Und auch der wenige Schnee des Januars wird gerade in einigen Teilen Bayerns durch ein Winterwunderland ersetzt. Bilder zeigen die Schneemassen. Tiere, wie Bienen, scheinen die Wetter-Extreme übrigens ganz gut wegzustecken. (chd)

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