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2021: Fast zwei Millionen Kubikmeter Holz aus Wäldern in MV

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Wald
Kiefern und Lärchen stehen in einem Waldstück. © Christian Charisius/dpa/Symbolbild

Nadelhölzer machen weiterhin den Großteil des Holzeinschlags in Mecklenburg-Vorpommern aus. Wie das Statistische Amt am Mittwoch in Schwerin mitteilt, wurden im Jahr 2021 im Nordosten insgesamt 1,89 Millionen Kubikmeter eingeschlagen, drei Viertel davon waren Nadelbäume. Mit 829.000 Kubikmetern waren Kiefer und Lärche die größten Holzlieferanten, danach folgten mit 621.

Schwerin - 000 Kubikmetern Fichte, Tanne und Douglasie. Mit 360.000 Kubikmetern war die Buche der wichtigste Laubbaum bei der Holzgewinnung.

Knapp 450.000 Kubikmeter Holz und damit knapp ein Viertel der gesamten Einschlagsmenge mussten 2021 aufgrund von Schäden aus den Wäldern geholt werden. Bei fast 40 Prozent davon war Insektenbefall die Ursache. Wegen mehrerer Trockenjahre in Folge hatte die Vitalität der Bäume nachgelassen, was sie anfälliger machte. Lediglich 4 Prozent des Schadholzes ging im Vorjahr auf Wind und Sturm zurück.

Das wird sich in der Statistik für 2022 deutlich ändern. In kurzer Folge waren Anfang des Jahres vier Sturmtiefs über das Land hinweggefegt und hatten in den Wäldern tiefe Spuren hinterlassen. Das Agrarministerium bezifferte den Umfang der Sturmschäden mit etwa einer Million Festmeter. Das entspreche in etwa der Hälfte des regulären Holzeinschlags pro Jahr. Allerdings sei die Nachfrage nach Holz aktuell recht gut, so dass die vorliegenden Holzmengen gut vermarktet werden könnten, hieß es.

Laut Agrarminister Till Backhaus (SPD) geht der Anteil anfälliger Monokulturen im Nordosten zurück. Etwa drei Viertel der fast 550.000 Hektar Wald im Land seien inzwischen Laubmischwälder. Größter Waldbesitzer ist mit einem Anteil von 48 Prozent das Land. dpa

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