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Angebliche Krypto-Händler betrügen Mann um 10.000 Euro

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Ein Polizei-Schild hängt an einem Polizeipräsidium
Ein Polizei-Schild hängt an einem Polizeipräsidium. © Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Betrüger haben mittels einer vorgeblichen Internet-Plattform zum Handel etwa von Kryptowährungen einen Mann aus Grimmen um 10.000 Euro gebracht. Der Mann habe über das Angebot zunächst Geld angelegt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Dann habe ein angeblicher Vermittler mit dem 71-Jährigen Kontakt aufgenommen. Nach mehreren Transaktionen hätten die Betrüger es geschafft, das Geld von ihrem Opfer zu erbeuten.

Grimmen - Der falsche Vermittler habe den Mann glauben lassen, dass er dessen Kontodaten für eine Auszahlung benötigt. Laut einer Polizeisprecherin habe er den Mann wahrscheinlich verwirrt beziehungsweise sich selbst auf dessen Rechner angemeldet. Am Ende habe der Mann die Transaktion im Rahmen einer Sicherheitsabfrage der Bank über sein Handy freigegeben.

Die Polizei ruft dazu auf, entsprechende Angebote im Internet auf ihre Seriosität zu prüfen. In der Regel existierten bei betrügerischen Anbietern entsprechende Warnungen von Anwälten, in Foren oder auch durch Polizei und die Verbraucherzentrale. Außerdem warnen die Ermittler vor der Weitergabe der eigenen Kontodaten und davor, Dritten mit entsprechender Software Zugriff auf den eigenen Computer zu gewähren.

Entsprechende Webseiten aus dem Verkehr zu ziehen, ist laut der Sprecherin langwierig und kompliziert. Außerdem würden die Betreiber schnell wieder mit neuen Angeboten online gehen. dpa

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