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Entlaufene Wasserbüffel auf Rügen: Polizeieinsatz beendet

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Blaulicht
Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht am Straßenrand. © Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Ein Einsatz im Zusammenhang mit entlaufenen Wasserbüffeln auf Rügen ist von der Polizei weitgehend beendet worden. Die Polizei habe sich bis Montagabend an der Suche nach den Tieren beteiligt beziehungsweise sich um die Absicherung von Straßen- und Schienenverkehr gekümmert, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Eine Rücksprache mit dem Halter habe ergeben, dass sich die Tiere von der Straße weg bewegten und damit keine Gefahr mehr für den Straßenverkehr bestehe.

Prora - Wie Medien zuvor berichtet hatten, waren am Montag zehn Wasserbüffel von ihrer Weide ausgebrochen und zwischen Prora und Mukran unterwegs. Demnach versuchten der Besitzer und ein Jäger, die Tiere einzufangen. Am Montagabend sei noch von sechs Tieren die Rede gewesen, sagte die Sprecherin - „drei Muttertiere und drei Jungtiere“. Man stehe weiter in Kontakt mit dem Tierhalter. Die Bundespolizei behält nach eigenen Angaben im Rahmen ihrer Streifentätigkeit die Bahnstrecken im Blick.

Erst am ersten Weihnachtsfeiertag war ein entlaufener Wasserbüffel zwischen Prora und Mukran von einem Linienbus angefahren worden. Dabei wurde das Tier so schwer verletzt, dass ein Polizist es mit seiner Dienstwaffe erschießen musste. Der 48 Jahre alte Fahrer des leeren Linienbusses blieb nach Polizeiangaben unverletzt. dpa

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