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Minister Meyer: Maritime Wirtschaft steht vor Wandel

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Meyer sieht maritime Wirtschaft im Nordosten vor einem Wandel
Ein Schiffbauer schweißt auf einem der Decks in dem in Bau befindlichen Kreuzfahrtschiff „Global Dream“. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Die Werften und Zulieferer in Mecklenburg-Vorpommern werden sich in den nächsten Jahren aus Sicht des Wirtschaftsministers umorientieren müssen. Meyer steht diesem Wandel optimistisch gegenüber.

Schwerin - Die maritime Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern wird aus Sicht des Wirtschaftsministers künftig andere Schwerpunkte haben. Bereits heute sei klar, dass in drei bis fünf Jahren Kreuzfahrtschiffe aus chinesischer Produktion ausgeliefert werden, allerdings zu günstigeren Konditionen, sagte Reinhard Meyer (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin mit Blick auf das aktuelle Kerngeschäft der MV Werften. Es werde einen erneuten Wandel in der heimischen Branche geben müssen.

Für die MV Werften, aber auch die Vielzahl an kleineren Betrieben der maritimen Wirtschaft im Land sieht der Minister Innovationen unter anderem bei neuen Antriebstechnologien und Kraftstoffen als mögliche Betätigungsfelder. Taktgeber für die Entwicklung seien die immer zahlreicheren Schutzzonen weltweit, hier gelten strengere Grenzwerte für die Emissionen von Schiffsmotoren, zu diesen zählt auch die Ostsee.

Meyer ist zuversichtlich, dass die Branche diesen Umbruch bewältigen werde. Im Umfeld der Universitäten und Hochschulen seien bereits in der Vergangenheit viele neue Ideen entstanden. Zudem sehe er auch im Bereich der Zulieferbetriebe viele Innovationen, die sich aus seiner Sicht weiterentwickeln lassen.

Laut dem Ministerium erwirtschaftete die maritime Industrie im Nordosten vor der Pandemie jährlich einen Umsatz von 2 Milliarden Euro. In den rund 500 Unternehmen der Branche sind demnach ungefähr 13.700 Menschen beschäftigt. dpa

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