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Neustrelitz ist nun staatlich anerkannter Erholungsort

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Neustrelitz
Zwei Frauen spazieren bei sonnigem Wetter am Zierker See. © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Die Residenzstadt Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) hat erstmals den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ zuerkannt bekommen. Der Bescheid sei vom Gesundheits- und Sozialministerium in Schwerin erteilt worden, wie die Pressestelle der Stadt am Donnerstag mitteilte. Zur ehemaligen „Hauptstadt“ des früheren Großherzogtums Mecklenburg-Strelitz gehören auch die Ortsteile Fürstensee und Klein Trebbow.

Neustrelitz - Die Anerkennung erhalten Kommunen, die ihre Infrastruktur in besonderer Weise auf Urlaub, Freizeit und Erholung ausgebaut haben.

Das Verfahren dazu lief im Jahr 2021. „Die Anerkennung ist für uns die beste Nachricht zu Beginn des Jahres 2022“, sagte Bürgermeister Andreas Grund (parteilos).

Die 21 000-Einwohner-Stadt, nur 80 Kilometer nördlich von Berlin, ist vor allem für ihre denkmalgeschützte Stadtarchitektur nach dem Vorbild einer italienischen Stadt bekannt, verfügt über Schlosspark, Tiergarten, Theater und Stadthafen.

Geplant ist laut Grund unter anderem, eine Kurabgabe sowie eine Gästekarte für das Bus-Projekt „Seenplatte rundum“ einzuführen.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es insgesamt mehr als 70 solcher besonderen Tourismusorte, wovon etwa 30 „Erholungsorte“ sind. Seltener sind Seebäder (26), Seeheilbäder (7), Luftkurorte (3) wie Plau, und Heilbäder (2), zu denen Waren gehört. In Neustrelitz konnte unter anderem das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz 2021 trotz Pandemiebedingungen mehr als 10 000 Besucher begrüßen. dpa

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