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Oldenburg: Mehr Ausbildungsplätze für Erzieherberuf

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Simone Oldenburg
Simone Oldenburg, Bildungsministerin von Mecklenburg-Vorpommern. © Frank Hormann/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Dem Mangel an Fachkräften in den Krippen und Kitas Mecklenburg-Vorpommerns will Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke) mit einem erweiterten Angebot an Ausbildungsplätzen entgegenwirken. „Pädagogische Fachkräfte für die Kindertagesförderung zu gewinnen und auszubilden, hat gemeinsam mit der Lehrkräftegewinnung für uns Priorität“, erklärte Oldenburg am Montag in Schwerin.

Schwerin - Daher würden die Ausbildungskapazitäten der Erzieherinnen und Erzieher für 0- bis 10-Jährige als auch die klassische vierjährige Ausbildung zu staatlich anerkannten Erziehern an den staatlichen Schulen erhöht und künftig auch an zusätzlichen Standorten angeboten, kündigte sie an. Zum Umfang der Erweiterungen machte sie keine Angaben.

Laut Oldenburg werden derzeit 417 Schülerinnen und Schüler an vier öffentlichen Berufsschulen und an zwei Berufsschulen in freier Trägerschaft ausgebildet. In den vergangenen beiden Jahren hätten 164 Absolventen die Erzieherausbildung erfolgreich absolviert. Der Bedarf im Land ist jedoch höher, mit der Folge, dass Erzieher größere Gruppen betreuen müssen als in anderen Bundesländern und Eltern häufig nicht den gewünschten Platz für ihr Kind erhalten.

Um die Ausbildung attraktiver zu machen, hatte Mecklenburg-Vorpommern mit dem Ausbildungsjahr 2017/2018 das Modellprojekt „Staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher für 0- bis 10-Jährige“ eingeführt. Statt vier dauert die Ausbildung nur drei Jahre und umfasst einen höheren Praxisanteil. Allerdings sind die Einsatzmöglichkeiten der Absolventen auf Krippe, Kita und Hort beschränkt. dpa

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