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Palmberg Schwerin kann weiter vom Titel träumen

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Felix Koslowski
Felix Koslowski. © Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Schwerins Volleyballerinnen stehen im Halbfinale der deutschen Meisterschaft. Dort geht es für den SSC Mitte April gegen den MTV Allianz Stuttgart im den Einzug ins Endspiel.

Schwerin - Die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin haben sich nach einem enttäuschenden Saisonbeginn bis ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft gekämpft. Nach dem 3:2 (25:20, 15:25, 21:25, 25:23, 15:13)-Erfolg am Freitag beim VfB Suhl im zweiten Spiel des Playoff-Viertelfinals gehört die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski zu den besten Vier dieser Spielzeit, nachdem die Mecklenburgerinnen am vergangenen Dienstag bereits die erste Partie der Serie „best of three“ mit 3:2 gewonnen hatten.

Im Halbfinale (Modus best of three) trifft der SSC auf den MTV Allianz Stuttgart, Sieger der Hauptrunde. Die erste Partie findet am 16. April (19.30 Uhr) in Stuttgart statt, das zweite Duell am 19. April (19.00 Uhr) in Schwerin. Ist ein drittes Spiel notwendig, wir dieses am 22. April (19.00 Uhr) wiederum in Stuttgart ausgetragen.

„Es war ein guter Start“, sagte Koslowski mit Blick auf den ersten Durchgang und betonte: „Uns war klar, dass wir hier in einem absoluten Hexenkessel antreten müssen. Wir haben uns vorgenommen, die Atmosphäre positiv aufzunehmen und das als Ansporn zu nutzen, wenn man gegen uns pfeift, und da Energie rauszuziehen.“

Im vierten Durchgang stand sein Team bereits am Rande einer Niederlage, rettete sich aber mit 25:23 zum Satzausgleich. Im entscheidenden Tiebreak lag Schwerin zwischenzeitlich mit 5:8 zurück, behielt aber die Nerven und verwandelte den zweiten Matchball.

„Wir wussten, dass es hier heute schwer wird. Die Halle stand von Beginn an hinter ihrer Mannschaft“, sagte Zuspielerin Denise Imoudu, die mit einem starken Aufschlag für den 2:2-Satzausgleich gesorgt hatte. „Der Druck war permanent hoch, und wir wussten, dass Suhl heute kämpfen würde. Wir mussten immer gegenhalten und ich bin froh, dass wir am Ende als Sieger vom Feld gehen.“ dpa

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