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Zwei Straßenbahnen kollidieren frontal – mindestens 30 Menschen verletzt

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Von: Martina Lippl

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Straßenbahn-Unfall mit 30 Verletzten Rostock
30 Verletzte nach Straßenbahn-Unfall in Rostock. © Bernd Wüstneck/dpa

Zwei Straßenbahnen sind in Rostock am Mittwoch zusammengekracht. Es gibt zahlreiche Verletzte - auch Fahrgäste verletzten sich schwer.

Rostock – Frontal sind zwei Straßenbahnen in Rostock-Südstadt zusammengestoßen. Bei dem schweren Unfall am Mittwochmittag wurden mindestens 30 Menschen verletzt, einige davon schwer. Die Führerstände der Bahnen wurden weitgehend zerstört.

Mindestens 30 Verletzte nach Zusammenstoß von zwei Straßenbahnen

Ein Fahrer wurde eingeklemmt. Er musste von Rettungskräften aus dem Führerhaus herausgeschnitten werden, teilte die Polizei Rostock mit. Laut eine Sprecherin der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) seien zudem drei Fahrgäste schwerer verletzt worden. Viele weitere standen unter Schock, berichtet der NDR.

Straßenbahn-Crash in Rostock - Großaufgebot vor Ort

Notärzte, Sanitäter und Feuerwehr waren mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort. Der Unfall ereignete sich im Kreuzungsbereich des Rostocker Südrings/ Platz der Freundschaft um 13.10 Uhr. Die Ursache für den Unfall ist zunächst noch unklar.

Laut NDR war die eine Straßenbahn vermutlich geradeaus von der Südstadt in Richtung Innenstadt unterwegs. Die zweite kam aus der Innenstadt und befuhr möglicherweise das abbiegende Gleis in Richtung Stadthalle, das die Spur der anderen Bahn kreuzt.

Rostock Straßenbahn-Unfall mit 30 Verletzten
Nach einem Zusammenstoß von zwei Straßenbahnen dokumentieren Sachverständige die Lage. © Bernd Wüstneck/dpa

Der Bereich des Südrings zwischen Goetheplatz und E.-Schlesinger-Straße musste laut Polizei komplett gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Bergung der verunglückten Straßenbahnen dauert mehrere Stunden und soll am späten Mittwochabend abgeschlossen sein. (ml)

Nach einem schweren S-Bahn-Unglück im Raum München sind noch viele Fragen offen. Im Fokus steht einer der beiden Lokführer, wie Merkur.de berichtet. Zwei S-Bahnen sind am 14. Februar auf einer einspurigen Strecke zusammengekracht. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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