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Ruhiger Auftakt der Weihnachtsmärkte in Rostock und Schwerin

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Weihnachtsmarkt Stralsund
Blick auf den Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus. © Stefan Sauer/dpa/Archivbild

Lange hat die Corona-Pandemie dazu geführt, dass ein großes Fragezeichen über den Weihnachtsmärkten schwebte. Nun sind die großen Märkte in Rostock und Schwerin offen.

Rostock - Die Weihnachtsmärkte in Rostock und Schwerin haben am Montag einen ruhigen Auftakt genommen. Die Verantwortlichen der beiden Märkte zeigten sich zufrieden mit dem Beginn und hoben dabei in erster Linie das freundliche Wetter bei strahlender Sonne hervor. Die Umstände, unter denen die Besucher auf den Märkten essen und trinken können, sind sehr unterschiedlich.

„Wir haben im Moment gar keine G-Regelung“, sagte der Geschäftsführer des Schweriner Marktes, Arno Teegen. Gäste könnten ohne Kontrollen der 3G-Kriterien „geimpft, genesen, getestet“ zu den Ständen und Buden kommen. Lediglich in den begehbaren Gaststätten müsse eines der drei „G“ erfüllt sein.

Das ist in Rostock anders: Besucher, die essen, trinken oder eines der Fahrgeschäfte nutzen wollen, müssen sich unter Vorlage eines Nachweises und des Personalausweises ein Bändchen holen. „Nur, wer dieses Bändchen vorweisen kann, darf bedient werden“, sagte Großmarktchefin Inga Knospe. „Die Leute sind trotzdem nett und freundlich.“ Allerdings hake es noch ab und zu an den Bändchen-Ausgabestellen, weshalb deren Zahl noch an diesem Montag auf insgesamt sieben erhöht werden sollte. Zudem sollen die Ausgabestellen besser ausgeschildert werden.

Gleichzeitig sprachen Besucher des Marktes von einer konsequenten, aber freundlichen Umsetzung des Bändchengebots durch die Standbetreiber. Noch nicht richtig durchgesetzt hat sich in Rostock dagegen das Wissen um die am Freitagnachmittag erlassene Allgemeinverfügung, nach der in allen Bereichen des Weihnachtsmarkts eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss.

In Stralsund startete am späten Montagnachmittag der Weihnachtsmarkt mit weitgehend freiem Zugang für Besucher. Der Alte Markt und der Neue Markt seien für jedermann zugänglich, sagte ein Sprecher der Stadt. Im Gewölbe des Rathauskellers gilt die 2G-Regel - also nur Zugang für gegen das Coronavirus geimpfte oder genesene Menschen.

„Wir haben deutlich größere Abstände zwischen den Buden und Ständen sowie den Schaustellergeschäften als sonst, so dass jederzeit die notwendigen Abstände eingehalten werden können“, sagte Timo Viecens, Verantwortlicher für das Weihnachtsmarkt-Management. Wie in Rostock gebe es Hinweise auf Einhaltung der Regeln per Lautsprecher. dpa

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