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Rund 7000 von Impfpflicht Betroffene bislang nicht geimpft

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Corona-Impfung
Impfspritzen liegen in einem Corona-Impfzentrum auf einem Tisch. © Fabian Sommer/dpa/Symbolbild

Mehrere tausend Mitarbeiter in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sind nicht gegen das Coronavirus geimpft, obwohl sie der sogenannten einrichtungsbezogenen Impfpflicht unterliegen. Bis Ende März meldeten 1043 Einrichtungen 6036 Mitarbeiter ohne oder mit unklarem Impfstatus an die Gesundheitsämter, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Schwerin am Mittwoch mitteilte.

Schwerin - Außerdem seien 807 Externe gemeldet worden, die als Dienstleister in den Einrichtungen aktiv und ebenfalls nicht geimpft seien oder deren Impfstatus unklar sei. Der Sprecher geht davon aus, dass inzwischen das Gros der von der Impfpflicht Betroffenen im Nordosten erfasst ist. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Betretungsverbote wurden den Angaben zufolge bislang nicht verhängt. „In einem nächsten Schritt schreiben nun die Gesundheitsämter die gemeldeten Personen an. Diese haben dann die Möglichkeit zur Stellungnahme“, erläuterte der Ministeriumssprecher. Auch könnten sich die Betroffenen jetzt noch impfen lassen und so weitere Schritte abwenden.

Ein bereits im Dezember von Bundestag und Bundesrat beschlossenes Gesetz legt fest, dass Beschäftigte in Pflegeheimen und Kliniken bis 15. März Nachweise als Geimpfte oder Genesene vorlegen mussten - oder ein Attest, nicht geimpft werden zu können. Arbeitgeber müssen die Gesundheitsämter informieren, wenn das nicht geschieht. Diese können dann die Beschäftigung in der Einrichtung untersagen. dpa

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