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Schwesig wirbt zum Tag der Arbeit für höhere Löhne

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Manuela Schwesig (SPD)
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). © Stefan Sauer/dpa/Archivbild

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat höhere Löhne als wichtigen Standortfaktor für Mecklenburg-Vorpommern herausgestellt. „Gute Arbeit heißt nicht nur einen Job haben, sondern vom Lohn gut leben können. Wir müssen aus dem Lohnkeller raus“, sagte sie am Donnerstagabend in Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern hat im Vergleich der Bundesländer nach wie vor das niedrigste Lohnniveau und die niedrigsten durchschnittlichen Bruttoeinkommen.

Schwerin - Schwesig sagte anlässlich eines Empfangs zum Tag der Arbeit am kommenden Sonntag, mit guten Löhnen mache die Wirtschaft sich selbst stärker und helfe auch dem Land. Ziel der Landesregierung sei es, Mecklenburg-Vorpommern wirtschaftlich stärker, sozial gerechter und nachhaltiger machen. Die Landesregierung unterstütze die Pläne der Bundesregierung, den Mindestlohn auf 12 Euro anzuheben, den Worten der SPD-Politikerin zufolge profitieren hiervon vor allem Menschen in Ostdeutschland, insbesondere Frauen. Zudem habe man im Land einen Vergabemindestlohn eingeführt und wolle öffentliche Aufträge in Zukunft an die Zahlung von Tariflöhnen koppeln.

Am Rande ihrer Rede äußerte sich die Ministerpräsidentin auch zum Krieg in der Ukraine: Es gehe am ersten Mai auch das große Ganze um Freiheit, um Demokratie und um Frieden. Sie sei erschüttert davon, dass dies durch Putins Angriffskrieg mitten in Europa bedroht sei: „Wir wünschen uns nichts sehnlicher für die Menschen in der Ukraine, für die die zu uns gekommen sind (...), dass es zu einem Waffenstillstand kommt, dass es zu Friedensverhandlungen kommt“. dpa

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