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Tourismusbranche: Verbindliche Corona-Regeln für den Herbst

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Tobias Woitendorf
Tobias Woitendorf, Geschäftsführer Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. im Haus des Tourismus. © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Bei der Festlegung von Corona-Schutzmaßnahmen ab Herbst sollte nach Ansicht des Landestourismusverbands die Absicherung der wirtschaftlichen Tätigkeit im Vordergrund stehen. Alle Bereiche müssten geöffnet bleiben, solange keine Überlastung des Gesundheitssystems drohe, sagte Verbandsgeschäftsführer Tobias Woitendorf am Freitag zu den Forderungen der Urlaubsbranche zur Corona-Lage.

Rostock - Die Richtwerte zur Bewertung der Corona-Situation sollten deshalb die Hospitalisierungsrate und die Intensivbettenauslastung sein.

Die Tourismusbranche forderte darüber hinaus den gänzlichen Verzicht auf Reisebeschränkungen, Anreisetests sowie zusätzliche Tests während des Aufenthaltes. „Laut aktuellen Studien erzielten bisherige lokale Reisebeschränkungen keine messbare Wirkung beim Infektionsschutz“, sagte Woitendorf. Deshalb dürfe es auch keinen Wettbewerbsnachteil für den Tourismus in MV gegenüber anderen Branchen und Regionen geben.

Es müsse rechtzeitig ein Stufenplan vorbereitet werden, der übersichtlich darstelle, ab welchem Punkt welche Regeln gelten. So könnte eine Planungssicherheit für die kommenden Monate erreicht werden. Die Möglichkeit für Bürgertests müsse auch in Zukunft erhalten bleiben und für definierte Personengruppen kostenfrei sein, betonte Woitendorf. „Dies setzt entsprechende Testkapazitäten voraus, die das je nach Jahreszeit zu erwartende Gästeaufkommen berücksichtigt.“ dpa

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