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Waldolympiade startet nach Corona-Pause

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Waldolympiade
Schülerinnen und Schüler messen bei der Waldolympiade 2018 ihr Können beim Balancieren © Bernd Wüstneck/dpa/Archivbild

Nach einer zweijährigen Pause wegen der Corona-Pandemie ist am Montag die Waldolympiade Mecklenburg-Vorpommern im Forstamt Nossentiner Heide bei Waren gestartet. „Für die Umweltbildung in Mecklenburg-Vorpommern hat das eine ganz erhebliche Bedeutung, denn um Verständnis für die Schätze unserer Naturlandschaften und Ökosysteme zu schaffen, braucht es konkrete Begegnungen und Erlebnisse“, sagte Forstminister Till Backhaus (SPD) am Montag in Waren.

Waren - Schülerinnen und Schüler können bei der Veranstaltung an verschiedenen Stationen ihr Wissen über den Wald testen, Tätigkeiten von Beschäftigten in der Forstwirtschaft ausprobieren und dabei mit anderen Schulklassen konkurrieren.

Den Veranstaltern zufolge werden dabei sowohl Bildungsinhalte vermittelt, als auch motorische Fähigkeiten trainiert. Dies sei ein mehrfacher Gewinn, so Backhaus, da die Jugendlichen sportlich gefordert werden, Neues lernen und dabei Spaß haben.

Der Auftakt ist einer von ungefähr 80 Terminen in 29 Forstämtern im Nordosten, der letzte wird den Angaben zufolge Mitte Juni stattfinden. Der Landesforst wird bei der Durchführung der Olympiade von der Stiftung Wald und Wild MV unterstützt, die laut Ministerium seit 2006 hierfür Mittel für Ausstattungsmaterial zur Verfügung stellt. Die Veranstaltungsreihe ist jedoch nicht die einzige Maßnahme, mit der versucht wird, die Umweltbildung zu unterstützen. Aktuell gebe es landesweit bereits 80 zertifizierte Waldpädagoginnen und -pädagogen, die vom Land aus- und weitergebildet würden. dpa

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