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Warnemünder Turmleuchten unter Corona-Bedingungen

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Warnemünder Turmleuchten
Ein Feuerwerk illuminiert am Neujahrsabend die Spitze des Warnemünder Leuchtturms. © Thomas Häntzschel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Das Warnemünder Turmleuchten wurde vor der Corona-Pandemie von den Veranstaltern als „Europas größtes Neujahrsevent“ bezeichnet. Zuletzt kamen rund 80.000 Menschen zu dem farbenprächtigen Spektakel. Am 9. April werden es deutlich weniger.

Rostock - Nach Absagen an den letzten beiden Neujahrstagen soll das Warnemünder Turmleuchten nun am 9. April unter neuen Rahmenbedingungen über die Bühne gehen. Die Promenade, die Dünen und der Strand werden eingezäunt, um die Zugangsberechtigungen kontrollieren und die Dünen schützen zu können, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten. Drei Bereiche seien für die maximal zugelassenen 25.000 Besucher vorgesehen: Zwei auf der langen Promenade und einer am Strand. Erstmals würde auch ein Eintrittsgeld erhoben. Dieses liege zwischen vier Euro am Strand und acht Euro im Leuchtturm-nahen Promenadenbereich. Die Tickets seien ausschließlich im Vorverkauf erhältlich.

Bei der letzten Ausgabe des Turmleuchtens mit Musik, Laserlicht und Feuerwerk am 1. Januar 2020 waren laut Veranstalter mehr als 80.000 Besucher zu dem halbstündigen Spektakel gekommen. Wegen des Gedränges und der damit verbundenen Infektionsgefahr war die Veranstaltung zuletzt zwei Mal abgesagt worden.

Das Turmleuchten trage in diesem Jahr das Motto „Zusammen“, hieß es. Erstmals seien in der Show nur Live-Versionen von Musiktiteln zu hören. „Grund für die Musikauswahl ist der lange Verzicht auf Live-Konzerte“, hieß es. Thematisch reicht die Titelauswahl von Filmmusik über Rock- und Pophymnen bis hin zu einem emotionalen Finale. Es würden viele neue Licht- und Flammeneffekte zu sehen sein. dpa

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