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Weiter kein Handel mit Aktien von Genting

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MV Werften
Eine Verkehrsampel an der Zufahrt zum Gelände der MV Werft leuchtet mit rotem Licht. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Die Aktien des Mutterkonzerns der insolventen MV Werften werden bis auf Weiteres nicht an der Hongkonger Börse gehandelt. „Der Handel der Aktien wird bis zu einer weiteren Veröffentlichung von internen Informationen weiter ausgesetzt bleiben“, teilte der Mischkonzern Genting am Dienstag mit. Hierzu gehöre besonders der Ausgang eines Gerichtsverfahrens am Landgericht Schwerin.

Hongkong/Schwerin - In dem Verfahren klagt Genting gegen das Land Mecklenburg-Vorpommern auf die Auszahlung eines Darlehens von 88 Millionen US-Dollar (78 Mio Euro). Schwerin hatte den Kredit im Juni 2021 gewährt, um eine mögliche spätere Liquiditätslücke bei Genting zu schließen. Bei einem mehrstündigen Termin am Dienstag tauschten Land und Konzern ihre Argumente aus. Das Gericht will seine Entscheidung am Montag verkünden.

Insgesamt sprach Genting in der Mitteilung von ausstehenden Zahlungen von 336 Millionen US-Dollar (296 Mio Euro). Hierzu zählt Genting neben dem Landesdarlehen unter anderem auch Geld, das der Bund dem Unternehmen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds zugesprochen hatte. Das Ausbleiben der Zahlungen habe zu einer akuten und signifikanten Lücke in den erwarteten flüssigen Mitteln geführt, erklärte Genting. Es gebe daher keine Garantie, dass das Unternehmen seinen Finanzverpflichtungen nachkommen kann. dpa

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