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Zufall führt Polizei zu gesuchtem Gewalttäter

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Polizei
Ein Polizist trägt Handschellen und seine Dienstwaffe bei sich. © Oliver Berg/dpa/Symbolbild

Ein per Haftbefehl gesuchter Gewalttäter aus Westmecklenburg ist der Polizei durch Zufall in der Region Güstrow ins Netz gegangen. Wie ein Polizeisprecher am Montag erklärte, handelt es sich um einen 24-Jährigen, der vom Landgericht Schwerin 2021 wegen mehrerer schwerer Körperverletzungen zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden war. Als der Mann aus der Region Parchim Anfang 2022 die Strafe antreten sollte, war er untergetaucht.

Güstrow - Am frühen Sonntagmorgen fiel Polizisten jedoch ein Radfahrer ohne Licht in Güstrow auf. Als der Mann gestoppt werden sollte, warf er das Rad weg und floh zu Fuß. Der Gesuchte müsse sich aber sehr sicher gewähnt haben, denn in einer Tasche am beschlagnahmten Rad wurden sein Handy und Ausweis entdeckt.

Wenige Stunden später rief eine Frau bei der Polizei an, die das Rad zurückhaben wollte, da es ihr gehöre. Die Beamten fuhren zu der Adresse in einem Dorf, klingelten und überraschten damit wohl die Frau und auch den gesuchten 24-Jährigen. Der Straftäter hatte sich im Kinderzimmer zwischen Bett und Wand unter einer Decke versteckt und sei widerstandslos verhaftet worden. Er kam ins Gefängnis nach Bützow (Landkreis Rostock). dpa

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