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Heuschnupfen oder Corona? So ordnen Sie die Symptome korrekt zu

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Von: Kai Hartwig

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Die Zahl der Corona-Infektionen hält sich auf hohem Niveau. Gleichzeitig beginnt die Heuschnupfen-Saison. Einige Symptome ähneln sich – doch es gibt Unterschiede.

München – Der kalendarische Frühling ist am 20. März gestartet. Und auch das Wetter zeigt seit einigen Tagen frühlingshafte Züge. Doch mit den ersten Sonnenstrahlen des Frühlings kommt für einen Teil der Menschen meist auch ein unliebsamer Begleiter aus seinem Winterschlaf: der Heuschnupfen.

Dabei sorgt der Blütenstaub frühblühender Bäume für einen regen Pollenflug. Besonders verbreitet sind in Deutschland Hasel, Erle, Birke, Gräser und Kräuter wie Beifuß, sie machen Allergikern das Frühjahr zur Herausforderung.

Ein Mann mit Heuschnupfen und Taschentuch vor seiner Nase steht neben einem blühenden Strauch
Heuschupfen plagt ab dem Frühjahr zahlreiche Allergiker. © Angelika Warmuth/dpa

Heuschupfen oder Corona-Erkrankung? Einige Symptome ähneln sich

Zwar kann man Heuschnupfen mitunter vorbeugen. Doch wer einmal von der Allergie betroffen ist, hat mit diversen Symptomen zu kämpfen. Die gleichen oft denen einer Erkältung. Was viele Jahre kein allzu großes Problem darstellte, ist seit Beginn der Corona-Pandemie allerdings mit Vorsicht zu betrachten. Denn Heuschnupfen und eine Infektion mit dem Coronavirus können sehr ähnliche Symptome, wie Husten oder Niesen, aufweisen. Welche Hausmittel gegen Heuschnupfen helfen, verrät 24vita.de.

Doch wie kann man sicher sein, ob es sich bei den Symptomen um Heuschnupfen oder aber eine Corona-Erkrankung handelt? In erster Linie gilt es, die eigenen Beschwerden genau unter die Lupe zu nehmen. Dann lassen sich Heuschnupfen-Symptome und Corona-Symptome unterscheiden.

Heuschnupfen oder Corona: So unterscheiden sich die Symptome

Eine hilfreiche Einordnung der Beschwerden, die mit einer Corona-Infektion einhergehen können, bietet das Robert Koch-Institut (RKI) auf seiner offiziellen Homepage. Als am häufigsten auftretende Corona-Symptome unter den erfassten Fällen in Deutschland nennt das RKI Husten (42 Prozent), Schnupfen (31), Fieber (26) sowie eine Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns (19). Zudem können in Verbindung mit der Corona-Erkrankung unter anderem Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit oder Übelkeit vorkommen.

Für von Heuschnupfen geplagte Menschen gehören in erster Linie ein trockener Husten, Schnupfen und Niesreiz zu den üblichen Beschwerden. Hier sind durchaus Ähnlichkeiten zu Corona-Symptomen zu erkennen. Dagegen gibt es auch Symptome, die ziemlich eindeutig auf einen Heuschnupfen hinweisen und bei einer Infektion mit dem Coronavirus so gut wie gar nicht bekannt sind. Die Rede ist von juckenden, tränenden und geröteten Augen, ebenso zählt der Juckreiz in Gaumen, Nase und Ohren dazu.

 Heuschnupfen oder Corona? Die wichtigsten Symptome im Überblick

HeuschnupfenCorona
Niesattackentrockener Husten
laufende Nase (Fließschnupfen)Müdigkeit/Schlappheit
verstopfte NaseSchnupfen
juckende, tränende oder brennende AugenFieber (über 38 Grad Celsius)
Juckreiz in Gaumen, Nase und OhrenStörung Geschmackssinn und/oder Geruchssinn, Appetitlosigkeit
trockener HustenKopfschmerzen, Halsschmerzen, Gliederschmerzen

FFP2-Masken helfen nicht nur gegen das Coronavirus – sondern auch gegen Heuschupfen

Zudem weisen Allergie (Heuschnupfen) und Corona-Erkrankung in ihrem Verlauf einen entscheidenden Unterschied auf. Bei einer Allergie setzen die Symptome relativ kurzfristig ein, sie können mitunter auch verschwinden, ehe sie wieder auftreten. Dagegen haben die Corona-Symptome einen stetig ansteigenden Verlauf. Im Gegensatz zu Heuschnupfen fühlt man sich dauerhaft krank. Allerdings lassen sie bei mildem Verlauf in der Regel nach einer Woche nach. Allergiker haben dagegen über einen längeren Zeitraum mit Symptomen zu kämpfen

Falls man sich trotz der genannten Unterschiede zwischen Heuschnupfen und einer Corona-Erkrankung nicht sicher ist, woran man leidet, kann ein Schnelltest helfen. Im Zweifel sollte bei möglichen Symptomen lieber auf Nummer sicher gegangen werden und ein Corona-Test durchgeführt werden.

Eine der bekanntesten Schutzmaßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus kann im Übrigen auch an Heuschnupfen leidenden Menschen helfen: die FFP2-Maske. Denn sie schützt vor dem Einatmen von Pollen in der Luft* genauso wie vor Coronaviren. (kh) *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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