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Ältestes Polarforschungsschiff Deutschlands wird fit gemacht

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Ältestes Polarforschungsschiff Deutschlands
Die Grönland, das älteste Polarforschungsschiff Deutschlands, liegt im Hafen in Hamburg. © Maurizio Gambarini/dpa

Das älteste Polarforschungsschiff Deutschlands wird für mehr als 1,1 Millionen Euro in einer dänischen Werft für die nächsten Jahrzehnte fit gemacht. Die „Grönland“ ist ein hölzerner Einmaster, 153 Jahre alt und gehört zur Museumsflotte des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven. Nach Angaben des Museums ist die „Grönland“ das älteste Polarforschungsschiff Deutschlands.

Bremerhaven - Die Mittel stellt zum größten Teil der Förderverein des Museums zur Verfügung, der Rest stammt aus Sondermitteln des Museums, wie ein Sprecher am Montag sagte.

Die denkmalgeschützte „Grönland“ liegt seit Frühjahr 2020 in der Werft Hvide Sande, die auf hölzerne Traditionsschiffe spezialisiert ist. Eigentlich sollten nur kleinere Arbeiten erledigt werden, dann habe sich herausgestellt, dass eine aufwändige Sanierung notwendig sei: Außenhautplanken und Spanten müssten durch neue ersetzt und der Innenausbau teilweise erneuert werden. Dafür sei nun grünes Licht erteilt worden.

Die „Grönland“ war unter Leitung von Kapitän Carl Koldewey 1868 zu einer fünfmonatigen Expedition ins Nordpolarmeer aufgebrochen. Bis heute sei kein Segelschiff ohne Motor so weit Richtung Norden vorgedrungen, sagte der Sprecher. Die „Grönland“ ist den Angaben zufolge das zweitälteste noch fahrtüchtige Segelschiff Deutschlands. dpa

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