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Arbeitnehmer entsenden drei neue Köpfe in VW-Aufsichtsrat

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Volkswagen
Das Logo von VW ist in einem Markenpavillon in der Autostadt zu sehen. © Swen Pförtner/dpa

Im Aufsichtsrat von Volkswagen sitzen künftig drei neue Vertreter der Arbeitnehmer. Über 900 stimmberechtigte Delegierte entschieden sich bei der Wahl am Donnerstag unter anderem für Daniela Nowak, Simone Mahler und Arno Homburg. Sie ersetzen Bertina Murkovic, Ulrike Jakob und Hans-Peter Fischer als Belegschaftsvertreter in dem Kontrollgremium. Außerdem wurden IG-Metall-Chef Jörg Hofmann und die Chefin des VW-Betriebsrats, Daniela Cavallo, bestätigt - beide führen die Arbeitnehmerbank an und gehören auch zum Aufsichtsratspräsidium.

Wolfsburg - Nowak kommt aus dem internen Zulieferwerk Braunschweig, wo sie 2021 den örtlichen Betriebsratsvorsitzenden Uwe Fritsch ablöste. Mahler arbeitet ebenfalls in der Stadt, sie ist Betriebsratschefin der Konzern-Finanztochter. Als Repräsentant der leitenden Angestellten wählten die Beschäftigten Homburg in den Aufsichtsrat der VW-Gruppe, der Maschinenbauer begleitete viele Modelle bis zur Serienproduktion.

Arbeitnehmer- und Kapitalseite entsenden jeweils zehn Vertreter. Die übrigen fünf, die die Mitarbeiter in das oberste Gremium schicken, sind wie bisher die Betriebsratschefs von Audi und Porsche, Peter Mosch und Werner Weresch, ihr Kollege an den sächsischen Standorten, Jens Rothe, der Betriebsratsvorsitzende von Seat, Matías Carnero Sojo, sowie Conny Schönhardt, die Beauftragte der IG Metall für VW.

Wirksam werden die Mandate mit dem Ende der nächsten Hauptversammlung - diese ist für den 12. Mai angesetzt. Auch die Eigentümervertreter wollen dann einen personellen Wechsel im Aufsichtsrat vornehmen, und zwar beim drittwichtigsten Aktionär Katar. Zur Wahl vorgeschlagen ist der Chef des Staatsfonds des Golf-Emirats (QIA), Mansur bin Ibrahim Al-Mahmud. Für ihn hat Hussain Ali Al-Abdulla die Mitgliedschaft im Wolfsburger Aufseherkreis nach gut zwölf Jahren bereits niedergelegt. Volkswagen gab persönliche Gründe des katarischen Staatsministers an. dpa

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