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Baustart für Columbuskaje: Landgewinn für Bundesland Bremen

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Kreuzfahrtterminal Bremerhaven
Ein einzelner Jogger läuft auf dem Weserdeich entlang in Richtung des Kreuzfahrtterminals Columbus Cruise Center. © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild

Am Weserufer in Bremerhaven haben mit dem ersten Rammschlag die Bauarbeiten für die neue Columbuskaje begonnen. Bis zum Herbst 2023 sollen rund 620 Meter Kai in den Weserschlick gerammt sein. „Mit dem Neubau machen wir die Kreuzfahrtkaje fit für die Herausforderung der Zukunft“, sagte Häfensenatorin Claudia Schilling (SPD) am Freitag. Mit dem hochmodernen Terminal, der neuen Kaje und einem Neubau anstelle des alten Columbusbahnhofs werde die Columbusinsel ein starker, entwicklungsfähiger Standort für die internationale Kreuzfahrt.

Bremerhaven - Die Häfenverwaltung sprach von einer „Kaje der Superlative“ und nannte Zahlen. Die neue Spundwand wird danach mit etwa 20 Meter Abstand zur bestehenden alten Kaje in die Weser gerammt. 259 Tragbohlen von 42 Meter Länge werden tief im Weserschlick versenkt. Hinzu kommen 258 Füllbohlen und 245 Schrägpfähle. Insgesamt würden so 11.000 Tonnen Stahl verbaut. Das Kreuzfahrtterminal kann während der Bauzeit von den Kreuzfahrtschiffen angefahren werden.

Nebeneffekt: Durch das Vorsetzen der Spundwand werden der Bundeswasserstraße gut 17.000 Quadratmeter abgerungen und „landfest“ gemacht. Dies sei ein kleiner Landgewinn für das Bundesland Bremen. dpa

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