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Corona-Infektionsgeschehen weiter auf hohem Niveau

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Corona-Test
Eine medizinische Mitarbeiterin hält einen Abstrich für einen Corona-Test. © Tom Weller/dpa/Symbolbild

Zwar ist die Corona-Lage in anderen Bundesländern weit angespannter, aber auch in Niedersachsen verstärkt sich das Infektionsgeschehen. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen einer Woche je 100.000 Einwohner stieg nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) spürbar - von 105,5 am Vortag auf 113,7 am Freitag. Fünf weitere Covid-19-Todesfälle meldete das RKI, die Gesamtzahl stieg damit auf 6153.

Hannover - Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz lag nach Angaben der Landesregierung am Freitag bei 4,2 - nach 4,0 einen Tag zuvor. Der Wert steht für die Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in Kliniken pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Dieser Wert ist in Niedersachsen der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Lage.

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Freitag 6,0 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patienten belegt. Am Vortag hatte der Wert bei 5,9 Prozent gelegen.

Eine Corona-Warnstufe wird in Niedersachsen erreicht, wenn der Hospitalisierungswert und mindestens eine der beiden anderen Maßzahlen (Neuinfizierte, Intensivbetten) die in der Verordnung definierten Schwellenwerte überschreiten. So muss etwa beim Leitindikator Hospitalisierung der Wert sechs überschritten werden, damit möglicherweise Warnstufe eins ausgerufen werden kann.

Die Warnstufen werden teils vom Land, teils von den Kreisen beziehungsweise kreisfreien Städten verkündet. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweiligen Werte die Schwellen fünf Tage hintereinander übersteigen. dpa

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