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Energiehilfen stärker auf ärmere Empfänger ausrichten

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Kraftstoffpreis
Blick auf die Kraftstoffpreise an einer Tankstelle. © Joerg Carstensen/dpa/Symbolbild

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hält bei den angekündigten Finanzhilfen wegen der drastisch gestiegenen Energiepreise Nachbesserungen zugunsten ärmerer Haushalte für nötig. Insgesamt gingen die Entlastungen in die richtige Richtung, sagte Stefanie Jäkel aus der niedersächsischen Landesstelle dem Norddeutschen Rundfunk. Allerdings seien Teile des Pakets sozial unausgewogen, kritisierte sie am Freitag.

Hannover/Berlin - So könnten etwa auch Bezieher höherer Einkommen von der Energiepreispauschale von 300 Euro profitieren, obwohl sie diese weit weniger bräuchten als Bedürftige. Menschen mit geringeren Einkommen behielten nach der Versteuerung zwar anteilig mehr von diesem Geld übrig - doch es müsse nun vorrangig um eine deutliche Unterstützung eben genau dieser Haushalte gehen.

Ähnlich bewertete der Verband die um 100 Euro auf 200 Euro aufgestockte Einmalzahlung für Empfänger von Sozialleistungen, die die Ampelkoalition in Berlin am Donnerstag angeschoben hat. Der Schritt sei positiv, aber bedürftige Menschen müssten bezüglich ihrer notwendigen Ausgaben für Energie auch langfristig besser abgesichert werden. Lob gab es für die geplanten 9-Euro-Monatstickets im Personennahverkehr. dpa

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