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„Es ist nicht schön“: Bedecktes Wetter bremst Ausflüge

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Reiseverkehr
Touristen warten mit ihren Autos am Fährterminal im Hafen auf die Überfahrt zur Insel Norderney. © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild

Für Gaststätten an Niedersachsens Ausflugszielen bedeutet das Osterwochenende oft den ersten Hochbetrieb des Jahres. Karfreitag spielte das Wetter nicht mit. Aber zu Ostern sollen die Sonne und die Gäste kommen.

Hannover - Ein grauer bedeckter Himmel und frische Temperaturen haben die Ausflugslust am Karfreitag in Niedersachsen und Bremen gedämpft. Erst am Nachmittag schaute die Sonne durch einige Wolkenlöcher. Trotzdem sorgte der beginnende Osterreiseverkehr für Staus vor allem auf der Autobahn 7. Für Karsamstag und Ostersonntag ist dagegen mehr Sonnenschein absehbar. Der Deutsche Wetterdienst rechnet für Samstag mit Temperaturen von 13 bis 17 Grad, am Sonntag mit 15 bis 19 Grad im niedersächsischen Flachland. Oben im Harz soll es mit 10 bis 12 Grad eher frisch bleiben.

„Es ist nicht schön“, sagte ein Gastronom am Strand von Cuxhaven-Döse mit Blick auf das Freitagswetter. Auf der langen Promenade waren zwar nach seinen Worten Spaziergänger unterwegs, nur zu verdienen gab es an ihnen noch nicht viel: „Der Kunde ist sehr verhalten.“

Am Gründonnerstag seien bei gutem Wetter mehr Leute unterwegs gewesen, hieß es auch in einer Ausflugsgaststätte im Bremer Blockland. Der lange gewundene Deich der Wümme ist bei vielen Fahrradfahrern, Skatern und Spaziergängern beliebt. Das Lokal setzte seine Hoffnung auf sonnigeres Wetter an den Ostertagen.

„Wir haben Ostern, es sind schon einige Leute unterwegs“, sagte die Wirtin einer Gaststätte in Torfhaus im Harz. Der Himmel sei zwar bedeckt, aber es seien viele Autofahrer, Motorradfahrer und Wanderer in das Mittelgebirge gekommen.

Geduld mussten Autofahrer auf der A7 am Freitag auf dem Abschnitt vom Walsroder Dreieck durch die Lüneburger Heide Richtung Hamburg aufbringen. „Es wollen jetzt alle unterwegs sein“, sagte eine Sprecherin der Polizei in Bad Fallingbostel. Es habe nur einen Unfall mit kurzer Sperrung des linken Fahrstreifens gegeben. Die anderen Staus seien auf das hohe Verkehrsaufkommen zurückzuführen. Einen weiteren langen Stau gab es auf der A1 hinter Osnabrück in Richtung Bremen. dpa

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