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Explosion auf Rheinmetall-Gelände: Keine Verletzten

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Blaulicht
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife. © Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Das Rüstungsunternehmen Rheinmetall produziert in einem Werk im Landkreis Celle Munition. In der Nacht zum Mittwoch explodierte dort gelagertes Gut. Die Ursache ist noch unklar.

Unterlüß - Auf dem Gelände von Rheinmetall in Unterlüß (Landkreis Celle) hat es eine Explosion gegeben. Sie ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch im Bereich eines Munitionsbunkers, wie die Polizei mitteilte. Das gelagerte Gut sei bei der Detonation über weite Teile des Werksgeländes sowie in einem angrenzenden öffentlichen Wald verteilt worden. Was genau in dem Bunker gelagert war, teilten die Beamten aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mit. Die Druckwelle habe in einem Radius von etwa 200 Metern erhebliche Schäden an Türen, Fenstern und Wänden verursacht. Verletzt wurde niemand. Die Ursache für die Explosion ist noch unklar.

Die Ermittler aus Celle werden von Experten vom Landeskriminalamt in Hannover unterstützt. Hinweise auf einen Anschlag oder einen Sabotageakt hätten die bisherigen Ermittlungen nicht ergeben, teilte die Polizei weiter mit. Alle übrigen Bunker auf dem Werksgelände wurden demnach überprüft und gelten als sicher.

Polizei und Feuerwehr waren am frühen Mittwochmorgen kurz nach 2 Uhr alarmiert worden. Mitarbeiter der Werkfeuerwehr stellten einen Feuerschein im Bereich eines Munitionsbunkers fest. Um sich ein Bild vom Ausmaß der Explosion zu machen, kamen ein Polizeihubschrauber und eine Drohne zum Einsatz. Der Bereich um das Werksgelände wurde von der Polizei weiträumig gesperrt. Umliegende Wohnhäuser sowie eine Bahnstrecke in der Nähe seien nicht beschädigt worden, hieß es.

Der Rüstungskonzern Rheinmetall machte keine Angaben zu weiteren Einzelheiten. Ein Sprecher der Unternehmensleitung sagte in Düsseldorf: „Wir werden mit den zuständigen Behörden vollumfänglich kooperieren und alles daran setzen, um schnellstmöglich herauszufinden, wie es vor dem Hintergrund strengster Sicherheitsstandards zu diesem Vorfall kommen konnte.“ Die Explosion habe sich im Werk Neulüß ereignet. dpa

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