1. Startseite
  2. Deutschland
  3. Niedersachsen

Fachmesse macht auf Gefahren von E-Auto-Batterien aufmerksam

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Fachmesse zu Gefahren von E-Auto-Batterien
Blick auf den Nageltest mit einer Lithium-Ionen-Batterie. © Swen Pförtner/dpa

Aussteller beim Innovationsforum der Recyclingregion Harz haben auf die Gefahren von Batterien in Elektroautos aufmerksam gemacht. Die Havarie einer Lithium-Ionen-Batterie könne explosionsartig ablaufen, sagte Sebastian Goedecke von der Fachfirma Stöbich. Die Gefahr sei dabei abhängig von der Größe des jeweiligen Akkus.

Goslar - Bereits von kleinen Stromspeichern, wie sie etwa in E-Zigaretten oder E-Fahrrädern verbaut werden, gehe eine Gefährdung aus, sagte Goedecke. Neben Funkenschlägen oder Feuer käme es auch zum Austreten von giftigen Gasen. Ein Defekt an einer Batterie könne daher zur Gefahr für Menschen und die Umwelt werden.

Im Rahmen des Innovationsforums demonstrierte die Firma Stöbich, ein Hersteller von Sicherheitssystemen für Batterien, am Freitag in Goslar die Havarie eines Lithium-Ionen-Akkus. Die zu mindestens 95 Prozent geladene Batterie wurde für die Vorführung durch einen Kurzschluss zur Havarie gebracht, wodurch sie überhitzte. Dadurch kam es zu einer Stichflamme und hoher Rauchentwicklung. Bei dem Stromspeicher handelte es sich um ein in aktuellen Kleinwagen verbautes Modell. dpa

Auch interessant

Kommentare