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Feuer auf Frachter im Hafen gelöscht

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Feuer auf Frachter im Hafen von Bremerhaven
Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremerhaven sind bei Löscharbeiten bei einem Brand auf einem Frachter. © Jörn Hüneke/TNN/dpa/Archivbild

Ein Feuer auf einem Stückgutfrachter in Bremerhaven löst einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Rund 180 Kräfte sind bei den Löscharbeiten gefordert. Auch das Havariekommando in Cuxhaven wurde eingeschaltet.

Bremerhaven - Ein Feuer an Bord eines Frachters im Verbindungshafen von Bremerhaven ist am Freitagabend nach mehreren Stunden gelöscht worden. In einer der insgesamt fünf Ladeluken des 190 Meter langen Schiffes war aus bislang unbekannter Ursache eine Ladung Holz in Brand geraten, wie die Feuerwehr und das Havariekommando mitteilten. Die 21-köpfige Besatzung konnte das Schiff den Angaben zufolge verlassen und wurde in einem Hotel untergebracht, verletzt wurde demnach niemand. Gefahr für die Bevölkerung bestand laut den Behörden nicht. An Bord befand sich kein Gefahrgut. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.

Das Havariekommando in Cuxhaven übernahm nach eigenen Angaben vom Samstag in Absprache mit der zuständigen Leitstelle und der Stadt Bremerhaven die Einsatzleitung am Freitagabend. Das Kommando entsandte zwei Expertinnen für Brandbekämpfung und Nautik, um die Rettungskräfte am Brandort zu unterstützen.

Feuerwehrleute fluteten die betroffene Luke mit Löschschaum. Das Mehrzweckschiff „Nordergründe“ konnte das Feuer anschließend ersticken. Im Wasser ausgelegte Ölsperren verhinderten, dass sich der Löschschaum im Hafenbecken ausbreitete. Vier Schlepper mit Löschvorrichtungen kühlten das Schiff außen vom Wasser aus. Von Land aus löschte die Feuerwehr Bremerhaven. Zunächst hatte die Schiffsbesatzung vergeblich versucht, den Brand mit bordeigenen Mitteln einzudämmen.

30 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr und 25 Kräfte der freiwilligen Feuerwehr waren mit den Löscharbeiten beschäftigt, insgesamt waren etwa 180 Personen im Einsatz. Das Mehrzweckschiff „Nordergründe“ und ein Löschfahrzeug der Feuerwehr blieben zunächst vor Ort, um den Frachter zu überwachen. dpa

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