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Feuerwehrmann soll rund 16.000 Euro veruntreut haben

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Feuerwehrleute stehen zusammen, um den Einsatz zu besprechen. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

Ein Feuerwehrmann soll von dem Konto der Freiwilligen Feuerwehr im ostfriesischen Westrhauderfehn (Landkreis Leer) rund 16.000 Euro gestohlen haben. Die Staatsanwaltschaft in Aurich erhob Anklage wegen gewerbsmäßiger Untreue, wie ein Sprecher am Montag auf Anfrage bestätigte. Demnach soll der 42-Jährige als Kassenwart der Feuerwehr zwischen April 2020 und August dieses Jahres in insgesamt 64 Fällen Gelder vom Feuerwehr-Konto für eigene Zwecke an sogenannte Payment-Services-Provider überwiesen haben.

Westrhauderfehn - Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Der Beschuldigte gab laut Staatsanwaltschaft an, das Geld für seine Spielsucht benötigt zu haben. Inzwischen habe der Beschuldigte den Schaden wiedergutgemacht und das Geld zurücküberwiesen, sagte der Sprecher. Das Verfahren soll demnächst vor dem Amtsgericht in Leer eröffnet werden. Die Freiheitsstrafe bei gewerbsmäßiger Untreue beträgt laut Anklagebehörde zwischen sechs Monaten und zehn Jahren. dpa

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