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Flüchtlinge aus der Ukraine kommen in Messehalle unter

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Aufbau Notunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine
Sanitärcontainer stehen in einer Messehalle. © Lino Mirgeler/dpa

In der Messehalle in Hannover sind die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in einem Zeltdorf untergekommen. Am späten Dienstagnachmittag kam ein erster Reisebus mit mehreren Dutzend Menschen auf dem Messegelände in der niedersächsischen Landeshauptstadt an. „Heute werden uns wohl die ersten 400, 500 Personen erreichen“, sagte Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) vor Ort.

Hannover - „Wir sind vorbereitet und hoffen, dass wir den Menschen hier entsprechend einen Platz bieten können, wo sie zur Ruhe kommen können.“ Weitere Busse wurden für den Dienstagabend erwartet.

In den vergangenen Tagen hatte die Feuerwehr in der Messehalle insgesamt 36 Zeltdörfer aufgebaut, die jeweils aus vier Zelten und einem Gemeinschaftsbereich mit Tischen, Stühlen und Spinden bestehen. Die Kapazität reicht für rund 1200 Menschen. Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und anderer Organisationen organisieren den Betrieb. Mit dem Angebot erweiterte die Stadt ihre Kapazitäten für Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten. Bereits in den vergangenen Tage waren Geflüchtete in Hannover eingetroffen.

Auch andere Städte in Niedersachsen stellen sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine ein.

Die Stadt Wolfsburg richtete in der Sporthalle einer Berufsschule ein Ankunftszentrum ein, wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte. Nach einem Aufenthalt von drei bis fünf Tagen sollen die Menschen dann in Unterkünfte und Wohnungen im Stadtgebiet umziehen.

Die Stadt Braunschweig plant in ihrer Stadthalle als erste Anlaufstelle bis zu 200 Kriegsflüchtlingen aufzunehmen. Dazu sollen ab Mittwoch Feldbetten aufgestellt und Duschräume eingerichtet werden. dpa

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