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Harz für Windräder trotz Sturmschäden tabu

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Sturmschäden im Harz
Blick auf von einem Sturm umkeknickte Bäume. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Die niedersächsischen Landesforsten haben der Überlegung, Freiflächen im Harz für Windenergie zu nutzen, eine Absage erteilt. Man forciere den Bau von Windenergieanlagen dort, „wo es rechtlich und tatsächlich möglich ist“, sagte Präsident Klaus Merker dem „Weser-Kurier“ (Samstag). „Das aber ist auf den Freiflächen im Harz nicht der Fall. Dort ist schon mal der gesamte Nationalpark absolut tabu.“

Hannover - Außerdem stehe Windrädern im Harz entgegen, dass es sich um einen historisch alten Waldstandort, ein Landschaftsschutzgebiet und einen Touristenmagneten handele. An Standorten im Flachland, insbesondere nördlich der A2, sei Windenergie von den Landesforsten aber durchaus vorgesehen.

Die Stürme im Februar hatten Merker zufolge niedersachsenweit zu rund einer Million Festmeter Schadholz geführt. „Das allein wirft uns nicht um. Aber es summiert sich mit den Schäden der letzten Jahre. Das hätte nicht auch noch sein müssen“, sagte er. dpa

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