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Hunderte Motorradfahrer gedenken mit Fahrt an Unfallopfer

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Hunderte Motorradfahrer gedenken mit Fahrt an Unfallopfer
Motorradfahrer in einem Korso warten auf ihre Fahrt nach Braunschweig als Gedenkfahrt an tödlich verunglückte Kollegen. © J. F. Martinez/dpa

Hunderte Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer haben mit einer Gedenkfahrt und einem Gottesdienst in Niedersachsen an tödlich verunglückte Kollegen erinnert. Die Biker waren am Samstag mit ihren Maschinen in Salzgitter gestartet und fuhren dann in einem Konvoi nach Braunschweig zu einem Gedenkgottesdienst für die im vergangenen Jahr verstorbenen Motorradfahrer in der Kirche St.

Salzgitter - Martini. Nach Angaben der Initiatoren beteiligten sich mehrere Tausend Menschen, auch die Polizei Braunschweig zählte rund Tausend Motorradfahrer in dem Konvoi. Die Beamten sicherten den Korso, der auch über die A36 fuhr, ab.

Die Motorradgedenkfahrt gibt es bereits seit vielen Jahren. Initiatoren sind die Stadt Salzgitter und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Motorradfahrer. In den vergangenen beiden Jahren war die Fahrt pandemiebedingt ausgefallen. „Es gab einen immensen Nachholbedarf“, sagte Jens Bogdan vom Fachdienst Kultur der Stadt Salzgitter. Die Gedenkfahrt sei mittlerweile für viele Bikerinnen und Biker in der Region eine wichtige Institution.

Die Initiatoren wollen mit der Fahrt auf die Gefahren im Straßenverkehr hinweisen und alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer anregen, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen hat für das vergangene Jahr 75 Menschen erfasst, die bei Unfällen mit motorisierten Zweirädern ums Leben kamen. dpa

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