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Hunderte Verfahren nach Kontrollaktionen gegen Autoposer

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Polizei
Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium. © Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Nach zwei landesweiten Aktionen gegen sogenannte Autoposer hat die Polizei in Niedersachsen 52 Strafverfahren und knapp 300 Bußgeldverfahren eingeleitet. Insgesamt seien 2700 Fahrzeuge kontrolliert worden, teilte das Landeskriminalamt in Hannover am Montag mit.

Hannover - Allein bei der zweiten Aktion am vergangenen Wochenende seien 8 Autofahrer ohne Führerschein aufgeflogen, 17 Fahrer standen unter Alkohol oder Drogen. Wegen zu schnellen Fahrens wurden 20 Verfahren eingeleitet. 28 Autos waren so verändert worden, dass sie nicht mehr hätten betrieben werden dürfen. Die erste landesweite Kontrollaktion hatte Mitte September stattgefunden.

Autoposer machen ihre Fahrzeuge lauter und schneller. Sie fahren umher oder liefern sich gefährliche Rennen, um Eindruck zu schinden. Die Polizei sieht die Verkehrskontrollen aber auch als Möglichkeit, die Clankriminalität unter Druck zu setzen. Akteure aus dem kriminellen Milieu oder kriminellen Clan-Strukturen bewegten sich Erkenntnissen der Polizei nach oft in der Szene der Autoposer, teilte das LKA mit. dpa

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