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Industriemuseum zeigt die Nahrungsmittelwelt von morgen

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Ausstellung „Food. Essen für die Welt von morgen“
Kleine Pflänzchen wachsen nach dem Prinzip des "Vertical farming". © Friso Gentsch/dpa

Einen Blick auf die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion bietet eine Sonderausstellung im Museum Industriekultur Osnabrück. Die Schau widme sich der Frage, wie das weltweite Ernährungssystem gerechter, nachhaltiger und gesünder werden könne, teilte das Museum am Donnerstag mit.

Osnabrück - Die Ausstellung stammt vom Deutschen Hygiene-Museum in Dresden, wurde allerdings von den Osnabrücker Ausstellungsmachern um viele regionale Aspekte erweitert. In der Region sind in den vergangenen Jahren viele neue Unternehmen im Ernährungsbereich entstanden.

Zu den Themen der Ausstellung gehören unter anderem Fragen nach Alternativen zur heutigen industriellen Lebensmittelproduktion. Dabei wird das nachhaltige Anbaukonzept der „Permament Culture“, also der „dauerhaften Landwirtschaft“ vorgestellt. Gärten werden so angelegt, dass sich darin natürliche Kreisläufe bilden. Damit könnten hohe Erträge erzielt werden, gleichzeitig sei künstlicher Dünger entbehrlich, hieß es.

Auch der weltweite Handel mit Nahrungsmitteln mit seinen negativen Folgen für Ökosysteme und die Lebensgrundlagen der Menschen im globalen Süden wird in der Ausstellung thematisiert. Dabei geht es sowohl um die Entstehung des heutigen Warenhandels in der Kolonialzeit als auch um Alternativen, die weltweit auf Nachhaltigkeit und Fairness aufbauen. dpa

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