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Innenministerium würdigt Fans nach Spielabbruch in Duisburg

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Spielabbruch in Duisburg
Osnabrücks Aaron Opoku (r) verlässt nach rassistischen Beleidigungen von den Zuschauerrängen mit Teamkollegen den Platz. © Revierfoto/dpa/Archivbild

Das für den Sport zuständige Bundesinnenministerium hat die Reaktionen nach dem rassistisch bedingten Spielabbruch in der 3. Fußball-Liga als „vorbildhaft“ gewürdigt. Ein Ministeriumssprecher hob am Montag in Berlin vor allem das Verhalten der Fans in Duisburg hervor, die sich gegen die rassistische Beleidigung eines Osnabrücker Spielers gestellt hatten:

Berlin - „Das ist etwas, was wir uns in deutschen Fußballstadien wünschen.“

Tags zuvor war die Drittliga-Partie zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück abgebrochen worden, nachdem ein 55-jähriger Zuschauer den VfL-Profi Aaron Opoku beleidigt haben soll. „Rassismus wird aus Sicht des Sportministeriums in jeder Form zurückgewiesen“, betonte der Sprecher. „Sport ist etwas, was für Fairness und Respekt steht.“ dpa

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