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Land winkt Geldregen aus Porsche-Börsengang

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Porsche-Firmensitz
Graue Wolken ziehen über den Porsche-Firmensitz in Stuttgart-Zuffenhausen hinweg. © Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild

Niedersachsen könnte finanziell kräftig vom geplanten Börsengang der Volkswagen-Tochter Porsche profitieren. Die FDP im Landtag fordert daher Klarheit von der Landesregierung, wie die mögliche Sonderdividende von bis zu einer Milliarde Euro eingesetzt werden soll. Für Mittwoch beantragte die Fraktion eine Unterrichtung über die Pläne. „Das Geld sollte komplett in dringend nötige Investitionen fließen“, sagte FDP-Fraktionschef Stefan Birkner am Dienstag.

Hannover - Eine Erhöhung des Aktienanteils an VW lehne die FDP hingegen entschieden ab.

Zuvor hatte das „Handelsblatt“ berichtet, die Landesregierung erwäge, seine Volkswagen-Beteiligung mit dem Geld aus dem Porsche-Börsengang aufzustocken. Dazu könnten VW-Aktien sowie Porsche-Vorzugsaktien gekauft werden. Die Landesregierung lehnte einen Kommentar zu dem Bericht auf Nachfrage ab. Derzeit hält das Land 11,8 Prozent der Anteile an Volkswagen.

Bei dem geplanten Börsengang geht es um die Porsche AG, die das operative Geschäft des Sport- und Geländewagenbauers umfasst. Das Unternehmen ist ein wichtiger Ertragsbringer für die VW-Gruppe. dpa

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